Radevormwald: Löschteich auf Vordermann gebracht

Radevormwald: Löschteich auf Vordermann gebracht

Am Wochenende hatte die Löschgruppe Remlingrade viel zu tun. Das Wehr des Teiches wurde wieder instandgesetzt und 20 Kubikmeter Wasser umgegossen.

Das nennt man eine Generalüberholung: Die Mitglieder der Löschgruppe Remlingrade der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald haben am Wochenende dafür gesorgt, dass in ihrer Ortschaft für den Ernstfall immer genug Löschwasser vorhanden ist. "Wir haben hier keine Hydranten", erklärte Gruppenleiter Marc Rittinghaus. "Daher sind wir auf das Wasser unseres Löschteiches angewiesen."

Der hölzerne Riegel am Wehr des Gewässers war aber nicht mehr der allerneuste. Er musste ersetzt werden. Und so kam es ab Freitagabend zu einer ungewöhnlichen Feuerwehraktion: Der komplette Teich wurde sozusagen "umgegossen".

Dazu wurde eigens ein Löschwasserbehälter des Oberbergischen Kreises angeliefert, der ein Fassungsvermögen von etwa 20 Kubikmetern hat. Das Wasser aus dem Teich wurde dann in den Behälter gepumpt.

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Nun machten sich die Feuerwehrleute daran, den schlammigen Untergrund und das Gelände rund um das Teichbecken zu säubern. "Wir haben den Einlauf und die Ränder frei gemacht", schildert Rittinghaus das Vorgehen.

Den neuen hölzernen Damm hatte die Schreinerei Radermacher hergestellt. Die Bauteile wurden zusammengefügt, so dass das Wehr nun wieder dauerhaft sicher hält. Anschließend wurde das Wasser aus dem großen Behälter wieder zurück in das Teichbecken gepumpt. Zehn bis 14 Mitglieder der Löschgruppe beteiligten sich an diesen Arbeiten.

Die Feuerwehr in Remlingrade ist derzeit 17 Personen stark, darunter auch eine Frau. Die Tradition der Blauröcke in der Ortschaft reicht bereits 130 Jahre zurück.

(s-g)