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Radevormwald: Linke kritisiert Fahrplan der 626

Radevormwald : Linke kritisiert Fahrplan der 626

Fritz Ullmann vom Linken Forum begrüßt zwar die Entscheidung der OVAG, dass jeder Bus der Linie 626 ab sofort über die Keilbeck fährt. "Dennoch sind wir nicht zufrieden, denn nach wie vor fordern wir, dass alle Busse auch auf die Brede bis Herkingrade fahren.

Dort kann unproblematisch bei der Feuerwache gewendet werden. Diese Option wird auch von einer Mehrheit der auf der Linie eingesetzten Busfahrer unterstützt", schreibt Ullmann.

Außerdem sei es zur Stabilisierung des Stadtteils notwendig, dass die Linie 626 täglich eine Stunde früher und zwei Stunden länger fährt, so dass auch Pendler im Schichtbetrieb die Linie nutzen können und die Vermittelbarkeit von arbeitslosen Menschen in den Wupperorten erhöht werden.

"Somit würden neue Kundengruppen für die Linie gewonnen. Das ist auch im wirtschaftlichen Interesse der OVAG", meint Ullmann. Ferner sei er nach wie vor der Ansicht, dass die Linienführung über Önkfeld und Uelfetal durch ein Anrufsammeltaxi ersetzt werden sollte, so dass die Anbindung dieser Orte bedarfsorientiert bestehen bleibt, gleichzeitig aber die Frequenz der Busse auf der Stadtachse durch die Linie 626 im Zusammenspiel mit der Linie 671 auf ansatzweise zehn Minuten kommt - "das wäre Großstadtniveau, ohne, dass man einen zusätzlichen Bus einsetzen muss", kommentiert das Ratsmitglied.

(rue)