Radevormwald: "life-ness" punktet mit "Nessi" und spürt Konkurrenz

Radevormwald: "life-ness" punktet mit "Nessi" und spürt Konkurrenz

Bäder-Manager Ronald Eden berichtete über Entwicklungen im Freizeit-Center. "Nessi-Kinderland" ist Erfolgsmodell.

Der Bereich des "Nessi-Kinderlandes" ist weiterhin ein großer Frequenzbringer im "life-ness". Die Besucherzahlen lagen 2014 bei 20.870, 2015 bei 23.139 und 2016 bei 23.040. "Auch für dieses Jahr rechnen wir wieder mit sehr guten Zahlen", sagte Ronald Eden, Manager der Bäder GmbH. An einigen Tagen habe man wegen Überfüllung kurzzeitig sogar eine Einlasssperre verhängen müssen.

Beim Vereinsschwimmen sind die Zahlen rückläufig - 10.736 auf 8987. Das gilt auch für das Schulschwimmen - von 13.209 auf 12.456. An dieser Stelle berichtete Eden, dass der Schwimmunterricht sehr häufig durch ausgebildete Betreuer der beiden Vereine TSV und DLRG als Unterstützung der Lehrer sichergestellt werde. Für dieses Jahr erwartet Eden bei den Schülerzahlen wieder eine erhebliche Steigerung. Die Kombination funktioniere sehr gut.

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In der Sauna gab es 2015 mit 9201 Besuchern einen Höhepunkt, 2016 pendelte sich die Zahl wieder auf das vorherige Niveau ein - 8446. Veränderungen gab es im Fitness-Bereich: Dort verzeichnete das Team des "life-ness" Rückgänge von 912 auf 716 Teilnehmer. "In diesem Jahr ist aber wieder eine Rückwanderung zu verzeichnen", sagte Eden. Einige Sportler hätten die Konkurrenz einmal testen wollen. Das sieht er als ein normales Verhalten. "Wir können nicht über den Preis am Markt bestehen, sondern nur über Qualität", sagt Eden. Die täglichen Besucherzahlen hat der Bäder-Manager 2014 mit 408 errechnet, 2015 mit 413 und 2016 mit 389. Auch zu Finanzzahlen äußerte sich Eden in der Sitzung des Ausschusses für Eigenbetriebe und Beteiligungen. Die langfristigen Verbindlichkeiten, die noch aus dem Darlehen vom Umbau des "aqua fun" zum "life-ness" resultieren, sind von acht Millionen auf 7,5 reduziert worden. In die Instandhaltung des Centers seien 100.000 Euro eingesetzt worden.

Den Personalaufwand habe man von 875.000 Euro auf 854.000 Euro verkleinert. Für 2017 prognostiziert Eden ein Minus von 177.000 Euro. Ziel für die Zukunft sei es, den Präventionsbereich und die betriebliche Sportunterstützung zu verbessern.

(wos)