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„life-ness“ kann Besucherzahlen weiter steigern

Aus dem Fachausschuss in Radevormwald : „life-ness“ kann Besucherzahlen weiter steigern

Im Ausschuss für Eigenbetriebe waren die Entwicklungen von Bädern, Stadtwerken und Wirtschaftsförderung Thema.

Im Ausschuss für Eigenbetriebe haben die Geschäftsführer der Stadtwerke Radevormwald (SWR.), der Bäder Radevormwald GmbH und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ihre Berichte über die Geschäftsentwicklung gehalten. Thomas Behler, Geschäftsführer der Stadtwerke, sprach unter anderem das Thema Energiewende an. „Wir stehen im Vergleich zu anderen Unternehmen sehr gut da“, erklärte er. Er zeigt sich überzeugt, dass die Energiewende weiter an Fahrt aufnehmen und die klassischen Geschäftsfelder verändern wird. Die SWR. haben im Jahr 2018 wieder deutlich investiert, darunter 390.000 Euro bei der Gas-, 526.000 Euro bei der Wasser- und 625.000. Euro bei der Stromversorgung.

Angesprochen auf das Thema Windkraft, erklärte Behler, dass Rade sich Anfang der 2010er Jahre davon verabschiedet habe. „Das ist ein Roulettespiel“, meinte der SWR.-Geschäftsführer. Neue Regelungen könnten die Situation stets verändern, zum Beispiel bei den vorgeschriebenen Abständen zu Wohngebäuden.

Positive Zahlen bei der Entwicklung der Besucher kann das Bad „life-ness“ verzeichnen, wie Ronald Eden, Geschäftsführer der Bäder GmbH, mitteilte. Im Jahr 2018 waren es 146.905 Besucher, das sind im Durchschnitt 408 Besucher pro Tag, eine weitere Steigerung im Vergleich zu 2017 (141.358 Besucher).

Ein Problem für Bäder in Deutschland sei der Mangel an Fachkräften, erläuterte Eden. Weiterhin gehe der Trend von kleineren Saunaanlagen zu großen, üppig ausgestatteten Sauna-Landschaften, die sich nur sehr große Bäder leisten könnten. Die Besucherzahlen der Sauna in Rade seien leicht rückläufig, auch beim Vereinsschwimmen verzeichne man rund zehn Prozent Rückgang. Einen starken Zuwachs verzeichne weiterhin das beliebte Nessie-Kinderland.

Frank Nipken, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, gab unter anderem einen Ausblick auf größere Veranstaltungen im kommenden Jahr, die von der WfG mitorganisiert werden. Bei der Pflaumenkirmes mit Herbstmarkt in diesem Jahr habe man erstmals mit dem Veranstalter Georg Ott zusammengearbeitet, dies soll fortgesetzt werden. Auch der Feierabendmarkt werde nach der Winterpause im Frühjahr wieder starten, die Marktbeschicker zeigten weiter Interesse. Ebenfalls erfolgreich sei die Mountain-Bike-Tour, die man ausbauen könnte, wobei freilich auf den Naturschutz Rücksicht genommen werden müsse.