Landrat Hagt: „Unser Kreis ist einer der sichersten“

Oberbergischer Landrat blickt ins Jahr 2019 : „Unser Kreis ist einer der sichersten“

Landrat Jochen Hagt zeigt sich in seiner Grußbotschaft zum Jahreswechsel optimistisch. Der Oberbergische Kreis stecke voller spannender Ideen, die gefördert werden können. Das betrifft auch aktuelle Vorhaben in Radevormwald.

Die Einwohner von Radevormwald beschleicht manchmal das Gefühl, dass sie innerhalb des Oberbergischen Kreises am Rand leben – weit weg entfernt von der Kreisstadt Gummersbach. Da hat es immer eine besondere Bedeutung, wenn Landrat Jochen Hagt sich in den hohen Norden des Kreisgebietes aufmacht und den Menschen zeigt: Wir denken im Kreishaus an Euch.

Allein im Wülfingmuseum in Dahlerau war der CDU-Politiker in diesem Jahr mehrmals  – einmal auf Einladung der Christdemokraten vor Ort, und dann erst vor wenigen Tagen, gemeinsam mit der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (unsere Zeitung berichtete).

Wenn der Landrat nun in seinem Gruß zum Jahreswechsel über die Chancen der Regionale 2025 spricht, dann wird er zweifellos auch die ehemaligen Textilstandorte im Tal der Wupper vor seinem inneren Auge haben. „Ab kommenden Jahr wird es auch inhaltlich spannend“, verspricht er. Zur Erinnerung: Die Stadt Radevormwald bereitet derzeit die Bewerbung für die Regionale vor. Die Wupperorte spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Ebenfalls angesprochen dürfen sich die Radevormwalder fühlen, wenn Hagt bei seiner Aufzählung der wichtigen Projekte im ablaufenden Jahr die „Ordnungspartnerschaft Sicherheit“ lobt, die zwischen der Kreispolizeibehörde, den kommunalen Ordnungsdiensten und der Kreisverwaltung geschlossen wurde. Mit dem eigenen Ordnungsdienst ist Rade nun mit im Boot der 13 Städte und Gemeinden. Hagt betont: „Nach wie vor ist der Oberbergische Kreis einer der sichersten Landkreise Nordrhein-Westfalens.“ Und erst vor wenigen Wochen sei die Kreispolizeibehörde in ein neues Gebäude umgezogen. „Ein landesweites Musterbeispiel“, habe NRW-Innenminister Herbert Reul dies kommentiert.

Erneut seien viele Ideen aus Oberberg von außen honoriert worden, zeigt sich der Landrat erfreut. „In den vergangenen zwölf Monaten erhielten wir positive Signale für die Zukunft unseres Kreises. Fördermittel machen es möglich, wichtige Kernthemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens mit neuen Strategien noch besser anzugehen“, heißt es in seiner Grußbotschaft. Auch hier kommt Radevormwald mit ins Spiel: Die Fördermittel für das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt sind bewilligt worden.

Ein großes Lob verteilt der Chef der Kreisverwaltung erneut an das Engagement der Bürger: „Sport, Kultur, Soziales, Begegnung und noch vieles mehr – oft sind diese Angebote nur durch den Einsatz zahlreicher Freiwilliger möglich. Ohne Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft viel ärmer. Ich danke deshalb allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Oberbergischen Kreis für ein gutes Miteinander und ihre Mitmenschen engagieren.“

Die wesentlichen Herausforderungen für das kommende Jahr handelt Jochen Hagt in seinem Grußwort ab, über die Wirtschaft mit ihrem mittelständischen Unternehmen, den Nahverkehr, der deutlich verbessert werden soll, den Ausbau des Tourismus, besonders mit einem attraktiven Wegenetz, und der Versorgung der älteren Bevölkerung mit Projekten wie „Oberberg fairsorgt“.

Das Fazit des Landrats: „Mein Wunsch ist, dass Sie gerne im Oberbergischen Kreis leben.“ Bei seiner Arbeit für dieses Ziel sei er freilich nicht allein. „Viele Menschen arbeiten daran, die passenden Rahmenbedingungen für ein gutes Leben und Arbeiten im Oberbergischen Kreis zu schaffen.“

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