Radevormwald: Kulturgemeinde Önkfeld plant mehr Angebote für ältere Menschen

Radevormwald : Kulturgemeinde Önkfeld plant mehr Angebote für ältere Menschen

30 Mitglieder trafen sich gestern zur Jahresversammlung in Oberönkfeld. Die Vorbereitungen für das Erntedankfest vom 3. bis 5. Oktober laufen gerade an.

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte gestern Morgen die Kulturgemeinde Önkfeld zurück: Bei der Jahresversammlung verkündete der Vorstand fast durchweg gute Nachrichten. Auch in Zukunft wollen sich die Mitglieder stärker engagieren, um mehr Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren in ihre Gemeinschaft einzubeziehen. Herbert Albert wurde in seinem Amt als zweiter Vorsitzender bestätigt. Romy Vahlefeld tritt die Nachfolge des langjährigen Kassierers Thomas Weber an.

Eine kleine, aber feine Runde von 30 Mitgliedern kam in der ehemaligen Önkfelder Landschule zusammen. Der Vorsitzende Jürgen Fischer nutzte zu Beginn die Gelegenheit, um den Anwesenden die etwa 50-jährige Erfolgsgeschichte des Vereins vor Augen zu führen und weiterhin an den unermüdlichen Einsatz zu appellieren: Die ehemalige Landschule habe sich zu einer familiären Begegnungsstätte mit zahlreichen Aktivitäten und Festen entwickelt, die auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Er erinnerte an das erfolgreiche, mehrtägige Erntedankfest mit Festzug, das in Önkfeld seit mehr als 60 Jahren gefeiert wird. "Wir hatten auch im vergangenen Jahr wieder erfreulich viele Besucher", berichtete Fischer. Mit 800 Besuchern sei der Samstagabend nach wie vor der beliebteste Festabend. "Unser Sorgenkind ist immer noch der Montagabend mit 400 Gästen, wobei wir auch hier noch mal ein paar mehr Besucher hatten als im Vorjahr." Der Festzug mit den toll geschmückten Wagen sei wieder hervorragend gelaufen. Dafür bedankte sich Fischer bei allen aktiven Festzugteilnehmern. Die Vorbereitungen für das diesjährige Fest vom 3. bis 5. Oktober laufen an.

Auf ihrem Erfolg ausruhen- das wollen sich die Önkfelder aber nicht: Der Vorstand möchte in Zukunft das Angebot für Jugendliche und Senioren ausweiten und wieder aufleben lassen. "Seit den 1970er Jahren waren wir sehr aktiv in der Jugendarbeit. Das müssen wir wieder verbessern, und dafür brauchen wir Macher", sagte Fischer. Auch den älteren Mitgliedern will die Kulturgemeinde gerecht werden. Geplant sind mehr Veranstaltungen für die Generation "55plus".

Einige Höhepunkte des vergangenen Jahres zeigte Geschäftsführerin Susanne Fischer anhand vielsagender Fotos: Im Frühjahr wurden im Garten zwei neue Fußballtore aufgestellt, im Sommer ein neuer Fußboden im Vereinssaal verlegt. Zu den erfolgreichsten Veranstaltungen, die auch dieses Jahr fortgesetzt werden, gehören neben dem Erntedankfest das beliebte Bratwurstlotto, das Osterfeuer mit Eierkippen sowie der Seniorenshop.

(RP)