Radevormwald: Kreisverwaltung setzt ab sofort auf E-Mobilität

Radevormwald: Kreisverwaltung setzt ab sofort auf E-Mobilität

Der Oberbergische Kreis hat jetzt ein Strom-Nutzfahrzeug von der Deutschen Post DHL Group in Betrieb genommen. Die Haustechniker der Kreisverwaltung nutzen den strombetriebenen Transporter für Fahrten zu ihren Einsatzstellen.

"Zurzeit sind knapp 170 Fahrzeuge mit E-Kennzeichen im Oberbergischen Kreis zugelassen", sagt Kreisdirektor Klaus Grootens. "Die Elektromobilität ist ein Zukunftsthema, das wir als Oberbergischer Kreis vorantreiben wollen." Der StreetScooter ist das erste Elektrofahrzeug im Fuhrpark des Kreises - neben zwei E-Bikes, die zu Dienstfahrten genutzt werden. Das Leasingfahrzeug ersetzt ein herkömmliches Dieselfahrzeug.

Durch die Grundsatzentscheidung der Verwaltungsspitze, dass als Ersatz ein E-Auto beschafft werden sollte, wurde ein Angebot bei der Deutschen Post als damals einzigem Anbieter von E-Nutzfahrzeugen eingeholt. Der StreetScooter Work mit Kofferaufbau wird wie alle anderen Dienstfahrzeuge für 36 Monate geleast. Der flexible Transporter verfügt über eine Nutzlast von 740 Kilogramm. Die Reichweite des Fahrzeugs ist mit 118 Kilometern angegeben.

"Wir haben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz des Elektrofahrzeugs intensiv geprüft", sagt Grootens. Der Einsatz von E-Fahrzeugen kommt nur infrage, wenn die garantierte Reichweite für die übliche Strecke einer Dienstfahrt ausreicht. Außerdem wurde in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen die Dauer der notwendigen Ladezeiten einbezogen. "Ergebnis unserer Prüfungen war, dass ein Elektrofahrzeug für den Fahrzeugpool des Kreishauses sinnvoll ist und hier besonders für die Haustechniker", berichtet Grootens.

"Sofern die Erfahrungen im Praxistest positiv sind, werde die Kreisverwaltung weitere Elektrofahrzeuge leasen", kündigt der Kreisdirektor an.

(rue)