Radevormwald: Kreispolizei registriert 2017 mehr verletzte Kinder im Straßenverkehr

Radevormwald: Kreispolizei registriert 2017 mehr verletzte Kinder im Straßenverkehr

Das ist die gute Nachricht aus der jüngsten Statistik der Kreispolizeibehörde: Auf den oberbergischen Straßen ist 2017 kein Kind bei oder nach einem Verkehrsunfall gestorben. Aber die Zahl der im Verkehr verunglückten Kinder ist gegenüber 2016 deutlich angestiegen auf 48; 2016 waren es im Kreis 34 Mädchen und Jungen.

Von den insgesamt 48 bei Unfällen verletzten Kindern waren die meisten, nämlich 26, als Fußgänger unterwegs gewesen. Die anderen 22 verunglückten als Radfahrer. Die Zahlen sind im Jahresvergleich hoch, grundsätzlich sind Kinder im ländlichen Raum und in den oberbergischen Kleinstädten aber auf den Straßen deutlich weniger gefährdet als anderswo im Land. Im NRW-Durchschnitt ereigneten sich, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner, im zurückliegenden Jahr insgesamt 162 Verkehrsunfälle mit Kindern, im Oberbergischen waren es dagegen rechnerisch 125. Häufiger als Kinder werden Senioren zu Unfallopfern. 112 Frauen und Männer im Alter ab 65 Jahren aufwärts verunglückten 2017 im Oberbergischen Kreis. Diese Zahl liegt seit Jahren auf annähernd gleich bleibendem Niveau. Zwei der 112 Verunglückten starben an den Folgen des Unfalls. Auch die Zahl der in Verkehrsunfälle verwickelten Senioren liegt im Oberbergischen Kreis unter dem Landesschnitt. Anders als bei den Kindern geht aus der Statistik zu den Senioren nicht hervor, ob sie als Fußgänger, Kraft- oder Radfahrer zum Opfer von Unfällen im Straßenverkehr wurden.

(bn)