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Kinder in Radevormwald dürfen ihren neuen Spielplatz selber planen

Siedlung Jahnplatz in Radevormwald : Familien planen den neuen Spielplatz mit

Der Spielplatz am Neubaugebiet Jahnstraße soll bis Ende 2019 fertig sein. Eltern und Kinder hatten nun Gelegenheit, bei der Planung ihre Meinung einzubringen. Sie stimmten für ihre favorisierten Spielgeräte.

Das Neubaugebiet an der Jahnstraße und der Heinz-Rosendahl-Straße bekommt, wie geplant, einen eigenen Spielplatz, denn in der Nachbarschaft gibt es viele Familien mit jungen Kindern. Am Montagnachmittag konnten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern für die Spielgeräte voten, die ihnen am meisten zusagen. In den Jugendräumen des Bürgerhauses informierten Burkhard Klein und Beate Neuhaus von der Bauverwaltung über die einzelnen Möglichkeiten und die Spielgeräte, die zur Auswahl stehen.

Im Haushalt ist der Spielplatz des Neubaugebietes mit 70.000 Euro eingestellt. Burkhard Klein, Leiter des Bauverwaltungsamtes, schätzt die Summe als ausreichend ein. „70.000 Euro reichen aus, um den Spielplatz gut auszustatten. Von der Summe muss aber auch der Zaun und andere bauliche Maßnahmen bezahlt werden. Das Budget ist also relativ schnell weg, das muss man wissen“, sagt er. Nach seiner Erfahrung wird die Summe ausreichen, um eine Spielkombination sowie drei bis vier Einzelgeräte anzuschaffen.

Beate Neuhaus ist mit den neuesten und beliebtesten Spielplatzgeräte vertraut und weiß, das Schaukeln und eine Rutsche nicht fehlen dürfen. „Diese Elemente gehören auf jeden gut ausgestatteten Spielplatz und werden auch von den Eltern und Kindern gefordert. Für kleine Kinder sind Wipp-Geräte ideal. Spieltürme, die mehrere Elemente miteinander verknüpfen sind auch eine beliebte Wahl“, sagt sie.

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Zum Abstimmen kam am Montag unter anderem Ewald Christ in die Jugendräume, der seit 2018 in dem Neubaugebiet wohnt und schon lange auf den Spielplatz wartet. Seine Kinder können mit zwei und vier Jahren bereits unter Begleitung einen Spielplatz besuchen. Der Radevormwalder freut sich, dass die Planungen endlich konkret voranschreiten. „Es wird Zeit, dass der Spielplatz fertig wird, damit sich unsere Nachbarschaft weiterentwickelt und unsere Kinder in unmittelbarer Nähe zu ihrem Zuhause spielen können. Das gibt uns allen Sicherheit“, sagt er. Ewald Christ hat für die Doppelschaukelkombination, die aus einer normalen Schaukel und einem Vogelnest besteht sowie für den großen Parcours gestimmt. „Ich glaube daran werden alle Kinder Freude haben.“

Seine Nachbarin Regina Pickhardt informierte sich ebenfalls ausführlich über alle Spielvarianten. Sie und die anderen Eltern konnten am Montag nicht nur über die Geräte, sondern auch über die Möglichkeiten des Fallschutzes sprechen. Beate Neuhaus will versuchen den Wunsch nach einer großen Sandgruben zu berücksichtigen. „Der Spielplatz wird keinen separaten Sandkasten haben und deswegen wäre es praktisch, wenn die Sandgrube Spielbereich und Fallschutz zugleich wäre“, erklärt sie. „Andere Optionen wären Hackschnitzel oder feiner Kies.“

Die Meinungen und Wünsche der Bewohner wird die Bauverwaltung in den nächsten Wochen auswerten und das Ergebnis in die konkreten Planungen und Bestellungen mit einbeziehen.