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"Kids in Bewegung" für Radevormwalder Schüler und Kita-Kinder

Armin-Maiwald-Schule : „Kids in Bewegung“ ist ein voller Erfolg

In der Armin-Maiwald-Schule konnten Grundschüler und Kita-Kinder ihr Können beweisen.

Die Armin-Maiwald-Schule liegt unterhalb der Elberfelder Straße. Aber auch oben an der Hauptstraße waren die ausgelassenen Stimmen der Schulkinder zu hören. Kein Wunder, denn hieß es doch in der Förderschule von Mittwoch bis Freitag wieder: „Kids in Bewegung“. Seit vielen Jahren bieten die Schüler und Lehrer der Armin-Maiwald-Schule im zweijährigen Rhythmus schon mehrere Tage mit viel Spaß an der Bewegung für die ersten und zweiten Klassen der Rader Grundschulen und der Kindergärten an. Das Angebot ist fest im Terminkalender der Schulen und Kindergärten verankert, entsprechend hoch sind mittlerweile die Anmeldezahlen.

Das sagt auch Britta Leißner, Lehrerin an der Armin-Maiwald-Schule und für die Organisation zuständig. „Wir wollten eigentlich nur zwei Tage machen, aber da die Anmeldungen nicht weniger wurden und wir auch niemanden ablehnen wollten, haben wir noch einen dritten Tag drangehängt.“ Insgesamt waren an den drei Vormittagen rund 500 Schüler zu Besuch. Am Montag hatten Lehrer und Schüler der Armin-Maiwald-Schule mit dem Aufbau der insgesamt acht Stationen begonnen. Und dabei viel Phantasie bewiesen, wie ein Blick in die Aula deutlich machte. Da hingen kleine Kinder, natürlich perfekt gesichert, unter der Decke auf einem Hochseil. Andere kletterten auf dem Niedrigseilparcours wie die Äffchen durch die Aula, während wieder andere an einer mehrere Meter hohen Kletterwand hingen. „Außerdem haben wir noch einen Blinden- und einen Fahrzeugparcours aufgebaut, eine Bewegungslandschaft in der Turnhalle und eine Wurfstation im oberen Geschoss“, sagte Leißner.

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Die Schüler der Armin-Maiwald-Schule waren dabei als Helfer an den einzelnen Stationen eingeteilt. „Das ist für sie auch sehr gut, weil sie so anderen Kindern helfen können. Sport und Bewegung sind ja auch Lernerfahrungen – genau wie das Unterstützen und Helfen“, sagte Leißner. Und das machte den Schülern auch eine Menge Spaß, wenngleich es auch anstrengend war, auf die kleinen Kinder zu achten. Das fand jedenfalls der 18-jährige Jannick, der zusammen mit seinen Mitschülerinnen, der 16-jährigen Hannah und der 17-jährigen Lara, an der Kletterwand präsent war. „Wir sichern die Kinder, die meisten trauen sich schon viel zu“, sagte Hannah. Wie ihre beiden Mitschüler war auch die 16-Jährige in der Kletter-AG. „Das ist Voraussetzung, um an dieser Station mitzuhelfen“, sagte Leißner.

Vanessa Adamek war mit ihren Zweitklässlern der KGS Lindenbaum zur Armin-Maiwald-Schule gekommen. „Zwei Schulstunden reichen aus, um alle Stationen zu besuchen, zumal das hier alles sehr gut organisiert ist“, sagte die Grundschullehrerin und ergänzte: „Wir sind regelmäßig hier, es ist ein tolles Angebot, das wir so gar nicht bieten können.“ Der siebenjährige Nathanael war jedenfalls begeistert: „Ich war beim Werfen und auf dem Hochseil. Angst hatte ich keine, das hat richtig viel Spaß gemacht“, sagte der Junge und biss herzhaft in die Waffel, mit der er sich stärkte. So wird es in zwei Jahren wohl wieder heißen: Kids in Bewegung. „Wir wollen unsere Schule zur Stadt hin öffnen und uns präsentieren“, sagte Leißner zufrieden.