Radevormwald: Keine Verpflegung am Beverdamm

Radevormwald: Keine Verpflegung am Beverdamm

Mitte November fand ein Treffen der Bürgerinitiative gegen Motorradlärm an der Bever-Talsperre mit Behördenvertretern statt. Die Städte Hückeswagen, Radevormwald und Wipperfürth sowie der Oberbergische Kreis und die Polizei Oberberg haben sich mit Vertretern der Bürgerinitiative geeinigt, weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Motorradlärms an der Bever zu ergreifen, heißt es in einer Pressemitteilung von Hückeswagen.

"Einig war man sich dabei auch, dass man keineswegs den Motorradtourismus in der Region verhindern möchte. Ziel soll es nur sein, die Lärmbelästigung für die Anwohner zu reduzieren." Um dieses Ziel zu erreichen, wird weiter auf die Zusammenarbeit der Behörden gesetzt. Ein wichtiges Element sei die regelmäßige Kontrolle durch die Polizei, wie sie bereits im Sommer durchgeführt wurde. Aber auch weitere Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen durch die Behörden geprüft werden.

Bereits durch den erfolgten Umbau der Kreisstraße 5 im Bereich der Bever-Talsperre wurde nach Ansicht der Vertreter eine Verbesserung erzielt. Die Verwaltungen des Kreises und von Hückeswagen sprachen sich dafür aus, auch in Zukunft keine Verpflegungsstände in der bisherigen Form am Beverdamm zuzulassen.

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Im kommenden Jahr wird es weitere Treffen zwischen den Behördenvertretern und der Bürgerinitiative geben. "Fortschritte können nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten erreicht werden. Ich denke, dass der vergangene Sommer schon einige Verbesserungen gebracht hat. Wir müssen weiter einen Ausgleich finden zwischen den berechtigten Interessen der Touristen und der Anwohner der Bever-Talsperre", sagte Hückeswagens Bürgermeister Dietmar Persian nach dem Treffen.

(rue)