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Radevormwald: Katastrophenschutz rückt wieder ins Bewusstsein

Radevormwald : Katastrophenschutz rückt wieder ins Bewusstsein

Die Warnung der Bevölkerung bei Katastrophenfällen stand im Mittelpunkt einer Sitzung der Fachbereichsleiter für Ordnung in Oberberg. "Dieses Thema ist wieder ins Bewusstsein gerückt", sagt Jochen Knorz, der zuständige Fachbereichsleiter in Radevormwald. Ziel ist es, ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten.

Überlegt wird, die Sirenen in das Konzept mit einzubeziehen. "Das Problem ist, dass die Steuerungselemente für Sonder- und Warnsignale vor vielen Jahren ausgebaut worden sind", sagt Knorz. Aktuell werden die neun Radevormwalder Sirenen nur zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehrleute genutzt. Im Gespräch mit den Kämmerern der Kommunen soll jetzt überlegt werden, wie eine Finanzierung des Alarmsystems finanziert werden kann. Im Gespräch ist eine Kombination verschiedener Systeme. Das kann über APP, SMS oder Rundfunkwarnung geschehen.

"Wenn aber der Strom ausfällt, werden wir wohl auf Sirenen zurückgreifen müssen, weil diese eine Zeit lang auch ohne Strom funktionieren", sagt Knorz. Der Aufbau des Systems werde sich deshalb noch hinziehen.

(wos)