Radevormwald: Kasalla-Auftritt wird "Regentraumtanz"

Radevormwald : Kasalla-Auftritt wird "Regentraumtanz"

Die Fire-Area wurde Freitagabend von 3500 Besuchern trotz Regens besucht. Die Band aus Köln bedankte sich später auf Instagram bei den Fans, die den Abend in Radevormwald zu einem besonderen Erlebnis gemacht hatten.

Wenige Stunden vor dem Beginn des Kasalla-Konzertes strömten Wassermengen über die Straßen in Radevormwald. Heiko Balve, Hauptorganisator des Jubiläums "150 Jahre Feuer und Flamme", ließ sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und verteilte die Aufgaben des Nachmittages an seine Helfer. "Das Konzert wird stattfinden. Wir sagen die Veranstaltung nur ab, wenn es stürmt."

Der Sturm blieb aus und so konnte das Konzert trotz Dauerregen stattfinden. Die eigentlich für 5000 Menschen ausgelegte Veranstaltungsfläche an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße wurde an diesem Abend von 3500 Menschen aufgesucht. Die meisten von ihnen kamen zu Fuß, und so blieb auch das Chaos auf den bereitgestellten Wiesen, die als Parkflächen genutzt werden konnten, aus. "Parkplätze wurden an diesem Wochenende erstaunlich wenige in Anspruch genommen", sagte Jochen Knorz, Leiter des Ordnungsamtes, der mit der allgemeinen Verkehrslage zufrieden war.

Die riesige Bühne neben der Feuerwache wurde zunächst von der Vorgruppe Killer Princess bespielt. Die besten Street-Dancer aus Radevormwald, angeführt von der Deutschen Meisterin im HipHop Isabel Susanj, heizten die Menge an, danach folgte mehrere Stücke des Feuerwehrorchesters.

Mit etwas Verspätung stürmte "Kasalla" die Bühne. Ihr Kölschrock ist in Radevormwald nicht nur dank des aktiven Karnevals berühmt. Ihre Songs laufen in den Charts und begeistern sowohl Jung als auch Alt. Die Chemie zwischen der Band und den Besuchern, die mit Regenschirmen, Capes und Gummistiefeln dem Wetter trotzten, stimmte. Alle sangen laut mit, tanzten und feierten bis in die Morgenstunden. Die Bandmitglieder bedankten sich wenige Stunden nach dem Konzert über Social Media bei dem tollen Publikum. "Danke Radevormwald, danke 4000 Wetteraushalter und In-the-rain-singer. Das war ein Regentraumtanz mit dir zum ersten Date", schreibt die Band auf Instagram über den unvergesslichen Abend. Organisator Georg Sauren bestätigte diese Stimmung. "Alle Bandmitglieder waren begeistert von der Location und den Menschen hier. Der Regen hat uns nicht aufgehalten."

Kevin Saure hatte sich für die Konzerte am Freitag- und Samstagabend direkt ein Doppelticket gesichert. Obwohl ihm das Bier ein bisschen zu teuer war, genoss er jede Minute in der Fire-Area. "Kasalla kennt hier einfach jeder und ich nutze den Abend, um viele Freunde wiederzutreffen und zu feiern", sagte er.

Nach dem Live-Konzert übernahm DJ Marc das Zepter. Bis 3 Uhr nachts wurde auf der Veranstaltungsfläche gefeiert. Die ausgegebenen Regen-Capes haben ihren Zweck erfüllt. Ein stimmungsvolles Regen-Konzert.

(trei)
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