Radevormwald: Justizminister Biesenbach feiert heute 70. Geburtstag

Radevormwald: Justizminister Biesenbach feiert heute 70. Geburtstag

Landes-Justizminister Peter Biesenbach aus Hückeswagen wird heute 70 Jahre alt. Er will seinen runden Geburtstag mit seiner Frau Silvia Liebig-Preuten ruhig angehen. "Wir werden nach Köln fahren, dort frühstücken und ein wenig bummeln", erzählt er. Abends wird das Paar, das an diesem Tag zehn Jahre standesamtlich verheiratet ist, mit Freunden und der Familie feiern. "Die große Feier folgt im Juni", sagt Biesenbach. Dann wird nicht nur sein 70. Geburtstag gefeiert, sondern auch der zehnte kirchliche Hochzeitstag. Als der CDU-Politiker am 30. Juni 2017 zum Justizminister ernannt wurde, honorierte das auch die SPD-Stadtratsfraktion um Hans-Jürgen Grasemann. Biesenbach sei der richtige Mann für diesen Posten.

Da schwingt auch etwas Stolz mit, dass es ein Hückeswagener auf einen Ministerposten geschafft hat. Damit ist Grasemann nicht der Einzige in der Schloss-Stadt. Seit Biesenbach Justizminister ist, erlebt er diesen Stolz immer wieder, wenn er auf die Straße geht. Etwa im Eiscafé, im Rewe-Markt oder im Blumenladen sprechen ihn Menschen an, die er gar nicht kennt und die ihm gratulieren. "Sie wünschen mir viel Glück, fragen mich, ob ich noch Spaß habe oder zufrieden bin", berichtet er. Biesenbach ist heimatverbunden. Der Jurist hat lange Jahre in einer Hückeswagener Rechtsanwaltskanzlei gearbeitet. Seit seinem ersten Einzug in den Landtag im Jahr 2000 kämpft er darum, dass der ländliche Rau in dem Bundesland mit vielen Großstädten und Ballungsräumen nicht vergessen wird.

Biesenbachs großer Traum war das Ministeramt. Dabei war er 2012 schon einmal ganz nahe dran. Doch der Traum zerplatzte, als der damalige CDU-Spitzenkandidat Dr. Norbert Röttgen gegen die von Hannelore Kraft geführte SPD verlor. Mit fünfjähriger Verspätung klappte es dann doch noch.

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Biesenbachs Frau hat Verständnis dafür, dass er, obwohl eigentlich längst im Rentenalter, seinen Traum verwirklicht. Er habe sich immer gewünscht, nicht nur Oppositionsarbeit zu machen, sondern auch Ergebnisse zu produzieren. "Jetzt habe ich die Chance, aktiv zu werden. Da gehe ich nicht in den Ruhestand", sagt er. Für das Ehepaar bleibt aber immer noch gemeinsame Zeit, wenn auch enger getaktet.

(büba)
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