Radevormwald: Julia und Yvonne sind Rades "Superstar"

Radevormwald : Julia und Yvonne sind Rades "Superstar"

Dieses Mal musste sich Aytug Gün nicht einer Jury stellen. Der Radevormwalder Sänger, der durch die Castingshows "Deutschland sucht den Superstar" (RTL) und "Popstars" (Pro7) bekannt wurde, saß am Freitag selbst in der Jury, als in Kooperation mit den Jugendräumen Radevormwalds Superstar gesucht wurde.

Die Idee dazu hatte Osman Alikozai. Der Jahrespraktikant hatte bemerkt, dass die Jugendlichen, die die Jugendräume besuchen, Spaß am Singen haben. "Jeder Jugendliche hat ein Talent. Das muss nicht unbedingt das Singen sein, aber wir wollten durch diese Aktion alle darin bestätigen, Dinge auszuprobieren und sich einfach mal zu trauen", sagte Alikozai. Die Jugendlichen lernten durch die Teilnahme unter anderem, miteinander zu arbeiten und sich auf etwas gezielt vorzubereiten. "Sie hatten drei Wochen Zeit, um sich ein Lied auszusuchen und die Performance einzustudieren", erläuterte er.

Fünf Juroren für elf Mutige

Als die elf Teilnehmer ihre Lieder vortrugen, wurden sie vom großen Publikum angefeuert und motiviert. Unter den Teilnehmern waren Solokünstler, Gruppen sowie ein Rapper vertreten. In der Jury saßen neben Aytug Gün noch Senna El-Jomaa und Eduard Volk sowie die Leiter der Jugendräume Thomas Töne und Anja Sent.

Zu Radevormwalder "Superstars" wurden schließlich Julia Stroh und Yvonne Kupka gekürt, die mit ihrer Version von Rihannas Hit "Cry" überzeugten. Das Duo gewann damit eine Studioaufnahme mit Aytug Gün. "Wir waren total aufgeregt und können es noch gar nicht fassen. Wir werden ein Lied richtig im Studio aufnehmen! Damit haben wir wirklich nicht gerechnet", freuten sich sie Siegerinnen überschwänglich.

Ein Essen mit Aytug gewonnen

Zweite wurde Chiara Migliorato mit einer Solonummer. "Ich habe ein Essen mit Aytug und den Leitern der Jugendräume gewonnen" sagte sie strahlend. Den dritten Platz teilten sich Vanessa Carabert und Seyfulla Akcal; sie gewannen jeweils einen Kinogutschein.

Gün will sich auch in Zukunft für ein Coaching von talentierten Jugendlichen einsetzen. "Das muss allerdings noch mit den Leitern abgeklärt werden und steht deshalb noch nicht fest", sagte er. Solche Aktionen seien pädagogisch wertvoll und förderten die Jugendliche.

Osman Alikozai traf mit seiner Aktion offenbar mitten ins Schwarze und hatte das Interesse der Jugendlichen geweckt. "Ich war sehr nervös, ob das alles auch klappt. Aber meine Sorge war ja ziemlich unbegründet", freute er sich.

(ulb)