ITB 2019: Interesse an Urlaub im Bergischen ist gewachsen

Tourismusmesse in Berlin : Interesse an Urlaub im Bergischen ist gewachsen

Die Vertreter der Region führten viele erfolgreiche Gespräche auf der Messe in Berlin.

(s-g) Die Präsentation des Bergischen Landes auf der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin (ITB) ist laut der  Tourismusgesellschaft „Das Bergische“/Naturarena sehr erfolgreichgewesen. Auch anwesenden Vertreter des Rheinisch-Bergischen Kreises, Landrat Stephan Santelmann und Kreisdirektor Erik Werdel, sowie Jens Eichner vom Oberbergischen Kreis schlossen sich der positiven Bilanz an.

„Man merkt deutlich, dass „Das Bergische“ bereits eine feste Größe auf der touristischen Landkarte Nordrhein-Westfalens darstellt“, so Landrat Santelmann. Auch die zahlreichen Fachvorträge und Studienergebnisse seien sehr aufschlussreich gewesen.

„Die Ergebnisse der Radreiseanlyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zum Megatrend Radfahren zeigten deutlich, dass wir mit Produkten, wie den Bahntrassen-Radwegen und dem Bergischen Fahrradbus, auf dem richtigen Weg sind. Da haben wir Infrastruktur und Angebote geschaffen, wie sie am Markt nachgefragt werden“, ergänzt Erik Werdel, der sich als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Naturarena seit vielen Jahren für den Tourismus in der Region einsetzt.

Neben den Fachvorträgen sei natürlich auch die Vorstellung der neuen Tourismusstrategie des Landes von großer Bedeutung gewesen. „Wir arbeiten zur Zeit intensiv an der Fortschreibung unseres eigenen Tourismuskonzeptes. Dieses wird sich selbstverständlich auch an die Landesstrategie anlehnen. Ich freue mich besonders darüber, dass das Land zukünftig seine Zielgruppen an den Sinus-Milieus ausrichten will, denn auch wir haben breits Ideen, die in die gleiche Richtung gehen“, erläutert Tobias Kelter, der Geschäftsführer von „Das Bergische“.

Bei Fachgesprächen sei es auch um mögliche Projekte für die Regionale 2025 gegangen. „Es gab ein Expertengespräch zum Thema Gesundheitstourismus, der traditionell ja im Süden des Oberbergischen Kreises eine große Bedeutung hat und auch im Rahmen der Regionale 2025 eine Rolle spielen wird“, berichtet Jens Eichner, der Amtsleiter für Kreis- und Regionalentwicklung im Oberbergischen Kreis.

Ab Freitag standen dann viele Beratungsgespräche mit Endverbrauchern im Vordergrund. Auch hier merkt man, dass das Interesse an der Region auch im fernen Berlin kontinuierlich wächst“, resümiert Kelter abschließend. Zu den Gästen am Stand gehörte auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.