Radevormwald: Informationen zu Ausbildungsplätzen sehr wichtig

Radevormwald: Informationen zu Ausbildungsplätzen sehr wichtig

Während die Zusammenarbeit des Radevormwalder Unternehmernetzwerks (RUN) mit Haupt-, Real- und Armin-Maiwald-Schule sehr gut läuft (Sekundarschüler noch zu jung), sieht Klaus Lüttgenau vom Arbeitskreis die Zusammenarbeit mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium als durchaus ausbaufähig an.

"Wir möchten den Kontakt zum Gymnasium über Lehrer Hannes Ettwig weiter ausbauen, da wir glauben, dass unsere Angebote auch für Gymnasiasten sehr interessant sein können", sagt Klaus Lüttgenau.

Ziel seien die Schüler, deren Leistungen nicht zu einem guten Abitur und einem erfolgversprechenden Studium reichen würden. "Diese Schüler können mit einer Lehre in Unternehmen durchaus Karriere machen", sagt Michael Scholz. Das gelte auch für Produktionsunternehmen.

Die Bedeutung einer frühzeitigen Lehrstellensuche machen Christopher Aurich und Christian Fiegler von Textilhersteller Aurich (vier Standorte in Rade, fünf Unternehmen) deutlich. Auch wegen der unterschiedlichen Länge von Ausbildungen (zwischen zwei und dreieinhalb Jahre) gab es 2017 acht Lehrstellen, in diesem Jahr eine (schon besetzt) und im kommenden Jahr elf Plätze in verschiedenen Berufen - Textilmaschinenführer bis zum Fachinformatiker für Systemintegration.

Ziel des "Tag der Ausbildung" ist es, Informationen so zu transportieren, dass falsche Vorstellungen von Berufen und damit verbundene Abbrüche von Ausbildungen möglichst vermieden werden. Wichtig ist deshalb auch, dass Eltern mitkommen, damit auch sie einen umfassenden Überblick über die Interessen und Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Kinder erhalten. Immerhin liegt die Abbrecherquote bei bis zu 30 Prozent, die bei Studierenden bei bis zu 40 Prozent.

Sehr wichtige Informationen erwartet RUN deshalb auch vom Berufsbildungszentrum der Metall- und Elektroindustrie, weil es sehr eng mit zahlreichen Unternehmen kooperiert.

(wos)