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In die Pedale treten: Buderus-Volksradfahren in Radevormwald startet am 26. Mai

Sportevent : Volksradfahren in Rade startet wieder

Am 26. Mai ist es wieder soweit: Radfahrer können wieder ab der Hermannstraße in die Pedale treten. Auch die Strecke für Mountainbike-Fahrer, die im vergangenen Jahr erfolgreiche Premiere hatte, wird wieder angeboten.

Für Hartmut Behrensmeier ist es immer erfreulich, wenn er im Pressegespräch das Buderus-Volksradfahren am 26. Mai ankündigen kann. Die Veranstaltung ist sozusagen „sein Kind“ aus der Zeit, als er bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Tourismus und Veranstaltungen zuständig war, und nach wie vor ist er, nicht zuletzt über sein Engagement in der IG Bismarck, eingebunden.

Und so fand der Termin gestern wieder in den Räumlichkeiten der Interessengemeinschaft in der Schlossmachergalerie statt. Zu Gast waren Hans-Joachim Sommer, Niederlassungsleiter des Hauptsponsors Buderus, Frank Nipken als Geschäftsführer der WfG, Klaus Giesen, ebenfalls von der WfG und Sven Schreiber, der sich in diesem Jahr wieder im Rahmen der Veranstaltung um die Mountainbike-Strecke kümmern wird. Im vergangenen Jahr hatte dieses Angebot Premiere und lockte spontan mehr als hundert Teilnehmer an. Auf der „normale“ Strecke waren rund 300 Radler unterwegs.

„Die Mountainbike-Tour liegt uns sehr am Herzen“, sagt Frank Nipken. „Damit erschließen wir einen neuen Teilnehmerkreis.“ Mountainbikes sind vor allem in der Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren beliebt. „Wir möchten diese Sparte durch die Ausweisung von neuen Strecken noch intensivieren“, kündigt Nipken an.

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Es gibt also zwei Strecken, je nach dem persönlichen Gusto der Teilnehmer: die Tour über den Radweg R1a mit 28 Kilometern Länge, der rund um die Wupper-Talsperre führt, und die Mountainbike-Strecke mit 20 Kilometern Länge.

„Für die Teilnehmer der R1-Tour gibt es in Bergisch Born, auf halbem Weg, eine Verpflegungsstation in Bergische Born, um die sich das Rote Kreuz kümmert“, erklärt Hartmut Behrensmeier. Auch am Ziel versorgt das DRK die Teilnehmer mit Kaffee, Kuchen und Würstchen. Eine große Bitte hat Behrensmeier an die Radler: „Wer mitmacht, sollte einen Helm tragen.“ Zwar gebe es keine Pflicht, doch um Unfälle zu vermeiden, sei diese Sicherheitsmaßnahme angezeigt. Damit auch bei Stürzen Hilfe rasch vor Ort ist, stehen die Helfer des DRK auch für Sanitäter- und Streckendienst bereit. „Am Ende bekommen die Teilnehmer wie immer ein Medaille“, kündigt Behrensmeier an. Außerdem gibt es hochwertige Sachpreise und eine Verlosung – dank dem Hauptsponsor können die Teilnehmer ein Fahrrad im  Wert von 700 Euro gewinnen. Bei den Gruppenanmeldungen geht es buchstäblich „um die Wurst“. Die größten Gruppen gewinnen wieder Bratwürste für eine gemeinsame Grillparty. 120 Würste winken der größten Gruppe, der zweiten 100 Stück, der dritten 80 Stück und so fort.

„Ich finde es toll, dass manche Gruppen dazu ihre eigenen Trikots drucken“, sagt Hans-Joachim Sommer. Für ihn ist die Förderung der Veranstaltung „eine Herzenangelegenheit“. Mit Radevormwald fühle er sich weiter eng verbunden, auch wenn er in Lennep wohne. „Ein wichtiger Faktor ist, dass es bei der Veranstaltung kein Startgeld gibt“, weist er auf die Vorzüge des Sponsoring hin. Auf diese Weise könnten auch Kinder und Jugendliche problemlos teilnehmen, und das Ganze werde so ein wirkliches „Volksradfahren“.

Für Mountainbike-Freunde hat Sven Schreiber die gute Nachricht, dass in diesem Jahr auch die schöne Strecke von Dahlhausener Bahnhof zum Wülfingmuseum befahren werden kann. „Wir müssen bei der Vorbereitung natürlich Rücksicht auf Anwohner, Wanderer und den Naturschutz nehmen“, sagt Schreiber. Zusammen mit Heike Ueberall von der WfG und in Kooperation mit dem Kreisumweltamt sei das gut gelungen. Am Wülfingmuseum gibt es auch für die Mountainbiker eine Verpflegungsstation des Roten Kreuzes.