CDU-Politiker : „Ich verspüre großen Rückhalt“

CDU-Politiker : „Ich verspüre großen Rückhalt“

Der designierte Beigeordnete hatte mit einer juristischen Einschätzung die Rechtmäßigkeit seiner Wahl verteidigt. Unter anderem habe er in der politischen Arbeit der vergangenen Jahre Führungserfahrung und Verhandlungsgeschick erworben.

(s-g) Gefasst zeigt sich Christian Klicki nach dem Ergebnis der rechtlichen Prüfung. „Ich spüre weiterhin großen Rückhalt bei der Mehrheit des Rates und auch in der Verwaltung“, sagt der designierte Beigeordnete. Er glaube, dass die Anfechtung der Wahl den Einwohnern von Radevormwald schwer erklärbar sei.

Klicki hatte eine eigene Stellungnahme verfasst, in der er mit juristischen Argumenten die Rechtmäßigkeit seiner Wahl verteidigt. Seit Juni 2014 habe er die größte Fraktion im Wermelskirchener Rat geführt. „Als ich mit 22 Jahren diese Aufgabe angetragen bekam, war ich der jüngste Fraktionsvorsitzende in Nordrhein-Westfalen.“ Zudem sei er Arbeitgeber von zwei Fraktionsmitarbeitern gewesen. „Bei meiner Bewerbung war mit bewusst, dass ich ein atypischer Bewerber bin“, räumt der 27-Jährige ein. Er bringe jedoch „die notwendige Erfahrung und Fachkompetenz mit, um das Amt des Ersten Beigeordneten und Kämmerers auszuüben.“ Als promovierter Jurist verfüge er über sehr gute Kenntnisse des Verwaltungs-, insbesondere des Kommunalwahlrechts. Durch die mehrjährige politische Arbeit könne er Führungserfahrung und Verhandlungsgeschick vorweisen. Am Ende der Stellungnahme stellt Klicki klar, dass er juristische Auseinandersetzungen mit der Stadt vermeiden werde.

Der Radevormwalder CDU-Fraktionsvorsitzende Dietmar Busch bemängelte, dass diese Stellungnahme bei der juristischen Prüfung durch die Fachkanzlei offenbar nicht berücksichtigt worden sei.