Radevormwald: Hüpfburgen begeistern Groß und Klein

Radevormwald: Hüpfburgen begeistern Groß und Klein

Tuspo Dahlhausen hat mit dem ersten Hüpfburg-Event genau den Geschmack vieler Kinder und Jugendlicher getroffen. Gestern wurde in der Sporthalle an der Hermannstraße eifrig geklettert und gesprungen. Die Begeisterung war riesig.

Die Sporthalle an der Hermannstraße war gestern ein Spielparadies aus Luft und Plastik, denn die gesamte Fläche war mit Hüpfburgen gefüllt. Die Idee zu dem Event hatte die Jugendabteilung des Fußballvereins Tuspo Dahlhausen. "Die Kinder sollen heute einfach Spaß haben, sich austoben und neue Spielmöglichkeiten entdecken", sagte Jugendleiter Günter Schmidt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hatte Bürgermeister Johannes Mans übernommen.

Der Tuspo-Vorsitzende Guido Musial will versuchen, das Hüpfburg-Event zu einer wiederkehrenden Veranstaltung zu machen. "Das Ende der Osterferien soll für alle Kinder positiv ausgehen und gut in Erinnerung bleiben. Dieses Jahr machen wir mit einem Tag den Probedurchlauf, aber es wäre schön, wenn das Event in Zukunft an zwei Tagen stattfinden würde", sagte er. Vorbild dafür ist der große Flohmarkt, der in Rade jedes Jahr am Ende der sechswöchigen Sommerferien stattfindet. "Die Veranstaltung kennen alle Kinder. Das ist auch unser Ziel", sagte Musial.

Bei der Umsetzung half ihm Kai Bauch. Ihm gehören alle Hüpfburgen. Der Aufbau der 14 Module hat ihn vier Stunden gekostet. Aufwendig war es, die Stromversorgung in der Sporthalle sicherzustellen. Hilfe bekam er von Hausmeister Viktor Janzen, der sich sehr gut in der Turnhalle auskennt. "Die Burgen werden mit großen Gebläsen aufrecht gehalten. Da steckt viel Power dahinter", sagte der Experte. Sein Plan, die Sporthalle in mehrere Themenbereiche aufzuteilen, ging auf. Im linken Teil stand ein großes Piratenschiff, auf dem eifrig gesprungen und gerutscht wurde. "Wir haben außerdem eine Pirateninsel aufgebaut und noch ein kleines Schiff", sagte Bauch. Beliebt waren auch das Bullenreiten, das von Vorstandsmitglied Karola Johnen betreut wurde, sowie die große Dart-Scheibe und der Menschenkicker, in dem viele Turniere stattfanden. "Der Kicker ist toll, und wir haben alle sehr viel Spaß. Alles ist sehr gut abgesichert", sagte der zehnjährige Justin, der mit seinem Freund den Vormittag auf dem Hüpfburg-Event verbrachte. Für einen kleinen Eintrittspreis von zwei Euro blieben viele Mädchen und Jungen den gesamten Tag an der Hermannstraße. Dass die weitläufige Werbung über Plakate und soziale Medien gewirkt hatte, zeigten Gäste wie Yvonne Brune. Sie war mit ihrem Sohn aus Breckerfeld gekommen, um die Hüpfburgen auszuprobieren und einen sportlichen Nachmittag zu erleben. "Wir sind begeistert von den vielen Möglichkeiten, die es hier gibt. Mein Sohn findet das große Piratenschiff am besten", sagte die Mutter.

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Der vierjährige Lemmy knüpfte schnell Kontakt mit anderen Kindern und entdeckte das Piratenschiff auf eigene Faust.

Betreut wurden alle Stationen von Eltern und Trainern des Tuspo Dahlhausen. Sie kümmerten sich außerdem um die Einlasskontrollen sowie um das kulinarische Angebot.

Guido Musial war mit der Besucherzahl zufrieden und freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen. "Alle sind begeistert, und die Stimmung ist ausgelassen. So habe ich mir das vorgestellt", sagte er - und rutschte mit Kai Bauch und Johannes Mans die Burg "Big Foot" herunter.

(trei)
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