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Radevormwald: Haus der Begegnung wird bald fertig

Radevormwald : Haus der Begegnung wird bald fertig

In unserem "Bürgermonitor" berichteten wir über Probleme beim Umbau eines Hauses am Schlossmacherplatz zu einem "Haus der Begegnung". Der "Mittagstisch" richtet seine Räume ein. Ein erster Termin zum Kochen ist noch offen.

Wohl etwas zu optimistisch hat Bürgermeister Johannes Mans in dieser Woche im Stadtrat über die Weiterentwicklung im "Haus der Begegnung" am Schlossmacherplatz berichtet. Mans hatte die erste Ausgabe von Mittagessen für die zweite Oktoberwoche prognostiziert. "Das lässt sich nicht halten", sagte gestern Bernd Hermann, einer der Organisatoren des Radevormwalder Mittagstisches.

Die Stadt hatte für das ehemalige "Comeback" im Frühjahr einen Mietvertrag mit Anschlussvertrag für die weitere Zukunft geschlossen. Beim Umbau des Hauses war es aber zu einigen Verzögerungen gekommen, auch, weil der Vermieter Contec den Umbau nicht mit ausreichend Personal bewältigen konnte. Der Trägerverein "aktiv55plus" war deshalb im Juni in einem Baustelle eingezogen. Zwar sind viele Arbeiten erledigt, einige Positionen aber weiterhin offen. Der Bürgermeister hatte dazu am Dienstag den Stadtratsmitgliedern erklärt, dass es noch keine endgültige Abnahme der Räume durch die Stadt gegeben habe. Der städtische Architekt habe eine Mängelliste erstellt, die der Vermieter gerade abarbeite. Der Bürgermeister rechnet mit der Erledigung der meisten Arbeiten in den nächsten Tagen, so dass der weitere Betrieb demnach im kommenden Monat starten könnte.

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Bernd Hermann berichtet über die Aktivitäten des Mittagstisches. Richtig sei, dass in dieser Woche noch ein Küchenaggregat, das ausgetauscht werden musste, eingesetzt wird. "Wir werden jetzt auch damit beginnen, im Kellergeschoss die Kleiderklammer einzurichten. "Das geht aber auch nicht mal so eben, das dauert seine Zeit, bis wir alles funktionsfähig haben", sagt Hermann.

Noch fehlen auch einige Schränke. "Wir müssen jeweils mindestens 100 Tellerteile und anderes Geschirr in den Schränken unterbringen. Die sind zwar bestellt, aber noch nicht geliefert", sagt Hermann. Positiv sieht er, dass das alte Kühlhaus von den ehrenamtlichen Helfern bereits genutzt werden kann. Die Lebensmittelausgabe wird aber bis zur endgültigen Fertigstellung der Räume weiterhin im Bürgerhaus bleiben.

Für das "Haus der Begegnung" gibt es inzwischen zahlreiche Anfragen und Pläne zur späteren Nutzung. So will der Seniorenbeirat demnächst dort eine stundenweise Rentenberatung einrichten.

Die Ökumenische Initiative möchte die Räume im Erdgeschoss als Bürgercafé nutzen und auch Informationen für Touristen an dieser Stelle möglich machen. Andere Institutionen planen, jeweils stundenweise in dem zentral gelegenen Haus ihre Beratungsangebote zu platzieren.

(RP)