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Generationswechsel beim Roten Kreuz in Radevormwald

DRK-Ortsverband in Radevormwals : Generationswechsel beim Roten Kreuz

Elfi Helmich hat die Leitung des Blutspendeteams abgegeben. Seit 14 Jahren hatte sie diesen Bereich geführt.

(resa) Beim Deutschen Roten Kreuz in Rade ging am Freitagabend eine Ära zuende: Elfi Helmich trat als stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins zurück und gab gleichzeitig die Leitung des DRK-Blutspendeteams ab. „Ich möchte Platz machen für die jungen Leute“, erklärte sie. „Sie sollen neuen Ideen und frischen Wind mitbringen.“ Seit 25 Jahren engagiert sich Elfi Helmich für den DRK-Ortsverein, seit 14 Jahren in verantwortlicher Position bei den Blutspenden. „Sie hat den Ortsverein in schwierigen Zeiten zusammengehalten“, erinnerte Manfred Kaiser. Entsprechend emotional fiel der Abschied aus – mit dem klaren Signal von Elfi Helmich: „Ich werde mich weiter engagieren und auch für die nächste Generation da sein.“

Für starke Unterstützung, die bisher in der zweiten Reihe stand, hatte der alte Vorstand noch gemeinsam gesorgt: Kathrin Seifert-Hedderich (32) und Heike Seifert-Lambeck (32) waren bereits vor drei Jahren als Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt worden. Einstimmig entschied sich der Ortsverein nun während der Jahreshauptversammlung für die beiden Schwestern als Duo auf dem Posten des Stellvertreters. „Wir machen das zu zweit“, kündigten die beiden Frauen an. Unterdessen erklärten sich Claudia Garweg und Oliver Lonken bereit, die Leitung des Blutspende-Teams zu übernehmen. Entsprechend optimistisch fiel der Ausblick auf neue Aufgaben und Herausforderungen aus.

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Zuvor hatte Vorsitzender Manfred Kaiser auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt: Insgesamt 11.227 Stunden hatten die Ehrenamtlichen geleistet – vom Jugend-Rot-Kreuz über die sozial engagierten Damen, die Feldküche, Kleiderkammer und den Handarbeitskreis bis hin zum Blutspendeteam. Die meisten Stunden waren auf die Kappe der Bereitschaft gegangen. Kaiser erinnerte an Karnevalseinsätze und das Jubiläum der Feuerwehr, an die Unterstützung der Dortmunder Kollegen bei BVB-Spielen, an Martinsmarkt und „Night on Bike“. Insgesamt 3522 Stunden waren die Ehrenamtlichen der Bereitschaft auf den Beinen. Denkwürdig sei vor allem der Einsatz beim Großbrand bei Inter-Union gewesen. „So einen großen Einsatz hatten wir seit vielen Jahren nicht“, resümierte Kaiser. Das DRK-Team hatte drei Tage lang für die Versorgung der Einsatzkräfte gesorgt. Für die Ehrenamtlichen gab es am Freitag auch Ehrenurkunden für Annalena Martin (fünf Jahre) und Jan Theunissen (30 Jahre) für ihre Treue zum DRK.