Radevormwald: Gefährliche Querung am Busbahnhof bereitet der Verwaltung Sorgen

Radevormwald: Gefährliche Querung am Busbahnhof bereitet der Verwaltung Sorgen

Ein hoher Bordstein, eine Straßenkurve und zwei zu überquerende Fahrstreifen machen die Stelle am Busbahnhof für Senioren zum Problem.

Schon seit geraumer Zeit macht die Querung, die vom Busbahnhof über die Poststraße zur Schlossmacher Galerie führt, der Verwaltung Sorgen. "Gerade für ältere Mitbürger ist das heikel", sagt Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes. In der kommenden Sitzung des Seniorenbeirates wird die Verwaltung daher über die Situation vor Ort berichten und erläutern, ob es für diesen Übergang Alternativen gibt.

Beschwerden gab es in der Vergangenheit vor allem, weil die Querung an einer Stelle nicht abgesenkt ist, was für ältere Menschen, vor allem für jene mit Rollatoren, schwierig ist. Doch Ulrich Dippel sieht noch ein weiteres Problem: " Es besteht darin, dass die Passanten, wenn sie vom Busbahn kommend auf der Mittelinsel stehen, gleich zwei Fahrstreifen überqueren müssen. Und die befinden sich in einer Kurve", erläutert Dippel. Rund zehn Meter breit sind diese beiden Fahrstreifen, für Senioren, die nicht mehr sicher auf den Beinen sind und einen Rollator brauchen, eine weite Distanz. An einen schweren Unfall mit Fußgängern an dieser Stelle kann sich der Leiter für Technisches Bauen zwar nicht erinnern, dennoch hatten die Mitarbeiter der Verwaltung diese Stelle immer als bedenklich im Visier.

  • Radevormwald : Seniorenbeirat hält Abschaffung der Querung für die sicherste Lösung

Natürlich bestünde für die Senioren und andere Fußgänger auch die Möglichkeit, die Ampelanlage zu nehmen, die sich nur 50 Meter entfernt befindet, dort, wo die Poststraße in die Bundesstraße 229 einmündet. Doch bei der Stadt wird nun eine andere Lösung erwogen: "Man könnte die fragliche Querung ein Stück weiter nach rechts verlegen, immer noch im Bereich des Grünstreifens zwischen Poststraße und Busbahnhof, aber auf einer geraden Strecke, nicht in einer Kurve", schildert Ulrich Dippel diesen Ansatz. Einen Haken gibt es allerdings auch dabei: Die Menschen müssten dann zwischen den Bussen, die dort parken, hindurchgehen.

Die Sitzung des Seniorenbeirates findet am kommenden Donnerstag, 19. April, 16 Uhr, im Foyer des Bürgerhauses am Schlossmacherplatz statt.

(s-g)