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Freizeitbad "life-ness" in Radevormwald hat noch keinen Öffnungstermin

Corona-Pandemie in Radevormwald : Auch „life-ness“ hofft auf baldigen Neustart

Neben Krankenhäusern und den Reha-Einrichtungen wird auch das Freizeitbad „life-ness“ vorerst nicht öffnen. Man warte auf die Auflagen, so Marketing-Leiterin Marzena Weinlich. So gibt es noch keinen offiziellen Termin.

Mit der kommenden Woche treten in Radevormwald viele Lockerungen in Kraft. Gastronomen können wieder öffnen, in den Schulen wird es wieder lebendiger und auch auf Sportstätten im Freien kann wieder trainiert werden – mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen natürlich.

Doch nicht alle Einrichtungen können nun sogleich wieder öffnen. So kann das Freizeitbad „life-ness“ in Radevormwald, das auch über einen Fitnessbereich verfügt, derzeit noch kein konkretes Datum nennen. „Es steht bei uns noch kein Termin fest“, erklärte Marzena Weinlich, bei der Einrichtung zuständig bei Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, am Freitag. „Theoretisch dürfen wir unter Auflagen ab Montag den Fitnessbereich öffnen, aber bis jetzt gibt es keine offiziellen Auflagen. Wir gehen das ganze nach dem Motto ,safety first’ an - sprich: Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden steht bei uns an erster Stelle.“ Daher werde man das Bad und den Fitness-Bereich nicht öffnen, bevor man nicht die detaillierten Auflagen erhalten  und dies mit dem Betriebsarzt und dem Arbeitsschutz abgestimmt habe.

Ronald Eden, der Geschäftsführer des „life-ness“, hatte bereits im April darauf verwiesen, dass der Schwimmbetrieb nicht aus dem Stand wieder hochfahren kann, weil es dafür eine Vorlaufzeit von rund einer Woche brauche. Nach dem jetzigen Stand werden Hallenbäder erst Ende Mai wieder öffnen. Wegen der Corona-Pause wurde das Wasser in den Becken des „life-ness erst einmal abgelassen, die vergangenen Wochen wurden für Wartungsarbeiten genutzt.

Eine rasche Rückkehr zu den Verhältnissen vor dem Ausbruch der Pandemie ist auch im Bereich der Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen nicht zu erwarten, teilt die Kreisverwaltung mit. Im Rahmen ihrer regelmäßigen Telefonkonferenz hätten sich die Geschäftsführer und Ärztlichen Direktoren der Kliniken mit Kreisdirektor Klaus Grootens bereits am Donnerstagabend darauf verständigt, zunächst weiterhin an dem geltenden grundsätzlichen Besuchsverbot festzuhalten.

„Uns ist bewusst, dass dies eine anhaltende Einschränkung für die Patientinnen und Patienten und deren Angehörige darstellt und sich viele schon auf mögliche Besuche freuen. Gleichwohl waren wir uns einig, dass wir zunächst abwarten wollen, wie sich das Infektionsgeschehen nach der Lockerung der Kontaktbeschränkungen in den nächsten Wochen entwickelt. Es gilt

weiterhin, das Risiko einer Eintragung von SARS-CoV-2 in die besonders kritische Infrastruktur der Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen zu minimieren. Wir wollen weder die Patientinnen und Patienten, die zum Teil durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, noch den Betrieb der Einrichtungen selbst durch übereilte Schritte gefährden“, begründen der Kreisdirektor und die Geschäftsführungen der Kliniken die Entscheidung. „Darüber hinaus werden die Kliniken in begründeten Fällen wie zum Beispiel im Bereich der Kinder- oder Palliativstationen oder bei Demenzerkrankten auch weiterhin Ausnahmen vom Besuchsverbot gestatten.“

Angehörige werden gebeten, frühzeitig telefonisch Kontakt mit den Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen aufzunehmen, um die Möglichkeit eines Besuchs abzuklären. Es wird um Verständnis wegen telefonischer Wartezeiten gebeten.