Freie Träger fordern volle Stelle für Jugendförderung

Radevormwald : Freie Träger fordern volle Stelle für Jugendförderung

Der Jugendhilfeausschuss wird sich in seiner kommenden Sitzung am Mittwoch mit einem Antrag beschäftigen, den die Arbeitsgemeinschaft der freien Träger mit Unterstützung des Radevormwalder Kinder- und Jugendrings formuliert haben. Ihr Ziel ist die "die Einrichtung einer vollen Stelle im Bereich der Jugendförderung".

Eine ganze Reihe von Aufgaben haben die Antragsteller für den Stelleninhaber beziehungsweise die -inhaberin aufgelistet. Er soll die Jugendarbeit der freien Träger vernetzen, das Infoheft aktualisieren und durch seine persönliche Präsenz Kontakte pflegen. Sie oder er soll Koordinator und Ansprechpartner für die Jugendarbeit sein, sich um den erzieherischen Jugendschutz kümmern, Projektarbeit unter internationale Jugendarbeit im Blick haben. Natürlich spielt auch die Zusammenarbeit mit Schulen eine Rolle.

"Das vielfältige und facettenreiche Angebot der Freien Träger im Bereich der Jugendarbeit, Jugendfreizeiten, Jugendbegegnungen und erzieherischen Jugendhilfe hat bis zum Ausscheiden von Jochen Kersting bei den oben genannten Aufgaben beziehungsweise Zielen Unterstützung und Förderung erhalten", heißt es als Begründung im Antrag. "Im Verständnis für die Haushaltsssicherungslage der Stadt Radevormwald haben die freien Träger versucht [...] diese Aufgaben selbstständig untereinander zu koordinieren und zu managen."

Doch habe man festgestellt, dass dies aus dem Ehrenamt heraus nicht zu leisten sei. Eine Vollzeitstelle sei nötig, denn "die Herausforderungen der kommenden Jahre, mit einer Veränderung der Bildungslandschaft, der Veränderungen im Bereich der Ganztagsbetreuung, in Verbindung mit den immer geringer werdenden Ressourcen (finanziell und personell) stehen die freien Träger vor Aufgaben, die Unterstützung durch die Stadt bedürfen.

Der Jugendhilfeausschuss findet statt am kommenden Mittwoch, 4. Juli, ab 17 Uhr im Mehrzweckraum des Bürgerhauses, Schloßmacherstraße 4-5. Der Tagesordnungspunkt ist öffentlich.

(s-g)
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