E-Mobiltät in Radevormwald Elektromobilität wird auch in Rade gefördert

Radevormwald · Die Stadt weist darauf hin, dass etwa Netzanschlüsse, die in Verbindung mit einer neuen Photovoltaikanlage installiert werden, ab April zu 40 Prozent mit Landesmitteln finanziert werden können.

 Wer das E-Auto vorwiegend zuhause lädt, nutzt dafür am besten eine eigene Wallbox.

Wer das E-Auto vorwiegend zuhause lädt, nutzt dafür am besten eine eigene Wallbox.

Foto: dpa-tmn/Florian Schuh

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Förderungen durch das Programm „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ ausgeweitet. Seit 1. April können unter anderem Förderungen für Netzanschlüsse auf Garagenhöfen, private Ladepunkte und öffentliche und nicht öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktureinrichtungen, die in Verbindung mit einer neuen Photovoltaikanlage installiert werden, beantragt werden. Das teilt jetzt die Stadtverwaltung Radevormwald mit.

Um den Zugang zur Ladeinfrastruktur in Gebieten mit Mehrfamilienhäusern und einer Reihenhausbebauung zu unterstützen, werden die Netzanschlusskosten mit 40 Prozent gefördert. „Damit soll der Lückenschluss im privaten Ladenetz weiter reduziert werden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Besonders attraktiv sei die Förderung für Hausbesitzer und Unternehmen, die eine Wallbox in Kombination mit einer Photovoltaikanlage installieren lassen. Der Zuschuss betrage maximal 1500 Euro. Ladepunkte an Stellplätzen für Mieter von Wohngebäuden, Eigentumswohnungsanlagen und für Beschäftigte in Unternehmen werden mit 1000 Euro bezuschusst. „Es gibt aber keine Voraussetzung für die Installation einer Photovoltaikanlage“, erläutert die Stadt.

Weitere Förderungen, für die sich auch Unternehmen bewerben können, finden sich auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg unter
www.progres.nrw.