1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Flut trifft auch Freibad „Herpine“ in Halver

Nach der Starkregen-Katastrophe : Flut trifft auch Freibad „Herpine“

Die Aufräumarbeiten gehen gut voran. Anfang August soll wiedereröffnet werden. Dann können auch die Radevormwalder wieder das besondere Bad genießen.

Im Waldfreibad „Herpine“ in Halver, das auch von Radevormwaldern gerne besucht wird, laufen derzeit nach dem Hochwasser die Vorbereitungen für eine Wiedereröffnung. Das Bad war durch die Starkregen- und Flutereignisse am 14. und 15. Juli ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Das teilen die Betreiber auf ihrer Facebook-Seite mit. „Das gestrige Unwetter hat auch unser Freibad nicht verschont. Das sonst eher magere Rinnsal, welchem das Waldfreibad seinen Name verdankt, überflutete gestern die gesamte Senke“, hieß es dort am 15. Juli. Volleyballplatz, Liegewiesen und Spielplatz seien komplett überschwemmt, das Becken sei voller Schlamm und müsse abgelassen, gereinigt und neu befüllt werden.

In den vergangenen Tagen melden die Betreiber dann die Fortschritte bei den Aufräumarbeiten, bei denen viele Helfer mit anpackten. Bereits am Wochenende nach dem Hochwasser konnte wieder frisches Wasser eingelassen werden. Am Montag dieser Woche hieß es: „Das Becken ist gesäubert, und das Wasser läuft stetig. Sobald die Herpine voll ist und die Technik wieder hochgefahren werden kann, öffnen wir unser Freibad wieder.“ Das werde voraussichtlich Anfang August sein.

  • Auch die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des
    Nach Explosion in Leverkusen : Freibad musste wegen Rauchwolke schließen
  • Das Aloha Beach House in Brachelen
    Hückelhoven und Wassenberg : Badeseen kämpfen mit Hochwasserfolgen
  • Das große Regenrückhaltebecken in Junkernbusch am
    Hückeswagen und die Folgen des Hochwassers : Kreis und Kommunen bauen Starkregen-Management auf

Radevormwalds Nachbarstadt Halver war besonders im Bereich des Tals der Volme durch die Hochwasserfluten getroffen worden. Laut Medienberichten drückte das Wasser in Ortschaften wie Oberbrügge Fenster und Garagentore ein. 140 Einwohner dieser Ortschaft mussten vorübergehend evakuiert werden. Im Märkischen Kreis, zum dem Halver gehört, kamen bei den Einsätzen zum Schutz gegen die Wassermassen zwei Feuerwehrmänner ums Leben.

(s-g)