Radevormwald: Flickschusterei bei Landstraßen auch in diesem Jahr

Radevormwald : Flickschusterei bei Landstraßen auch in diesem Jahr

Der Winter hat den Gemeinde-, Land- und Bundesstraßen arg zugesetzt. Das erkennt jeder Autofahrer an den neuen Löchern im Straßenuntergrund. "Wir werden wie in den vergangenen Jahren wieder eine ziemliche Flickerei mit Kaltasphalt vornehmen müssen", sagt Johannes Szmais, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen NRW.

Nach jetzigem Kenntnisstand gebe es keine Mittel für außerplanmäßige Deckensanierungen im Umfeld von Rade. Die Verkehrsteilnehmer müssten mit den Schäden leben. Also würden auch zum Beispiel im Bereich der stark betroffenen Ülfe-Wuppertal-Straße (L 414) oder der L 412 zwischen Heide und Kräwinklerbrücke keine großen Arbeiten stattfinden. "Es bleibt bei der von uns so bezeichneten Pfannkuchen-Parade", sagt Szmais.

Ulrich Dippel, Fachbereichsleiter Tiefbau, will das Ende der Schneezeit abwarten, bevor er Prognosen über die Höhe der Schäden an den städtischen Straßen abgeben will. Eines weiß er bereits: "Das Wetter der vergangenen Wochen war Gift für die bergischen Straßen." Feuchtigkeit im Boden im ständigen Wechsel mit Frost führte zu zahlreichen Aufbrüchen, weil sich das gefrorene Wasser im Boden bei Frost ausdehnt und Schäden an der Deckschicht verursacht. Zwei bis drei Wochen Frost im Boden seien nicht so schlimm wie ständiger Wetterwechsel, wie ihn das Wetter in der vergangenen Zeit gebracht habe.

(wos)
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