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Radevormwald: "Eine starke Botschaft Oberbergs"

Radevormwald : "Eine starke Botschaft Oberbergs"

Der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer, Michael Pfeiffer, lobt den Oberbergischen Kreis für sein Industrie- und Gewerbeflächenkonzept. Zudem regt er an, die gerade neu gegründete Metropolregion Rheinland als Chance zu nutzen.

IHK-Vizepräsident Michael Pfeiffer ist zufrieden. "Gut koordinierte Kooperationen bieten beste Chancen, bei entscheidenden Themen wie Industrie- und Gewerbeflächen oder dem Ausbau des Breitbandnetzes gute Ergebnisse in und für Oberberg zu erzielen", sagt er - und lobt damit den Kreis und die 13 Kommunen für das Industrie- und Gewerbeflächenkonzept Oberberg, das Ende Dezember 2016 der Bezirksregierung Köln überreicht wurde.

"Das Konzept ist eine tolle Leistung aller Beteiligten und eine starke Botschaft Oberbergs", betont Pfeiffer, der auch Vorsitzender der Beratenden Versammlung Oberberg der IHK Köln ist. "Wir werden jetzt genau darauf achten, dass die Bezirksregierung die für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes notwendigen Flächen im neuen Regionalplan ausweisen wird."

Ähnliche Erfolge erhofft sich die IHK Köln auch beim Thema schnelles Internet: "Die Kommunen haben ihre Ausbaupläne über den Kreis abgestimmt", sagt Michael Sallmann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Oberberg. "Als vernetztes Gesamtkonzept steigen die Chancen für die öffentliche Förderung durch Bund und Land."

Ebenso erfolgreich laufe die Arbeit beim Thema Übergang Schule - Beruf/Studium in Oberberg. Sallmann: "Durch das Landesprogramm ,Kein Abschluss ohne Anschluss', die vielen Aktivitäten und Angebote des Bildungsnetzwerks Oberberg, KURS-Partnerschaften, der MINT-Förderung von der Grundschule und die Angebote des Campus' Gummersbach für Schüler bietet die Region den Schulen viele sehr interessante Angebote - und Unternehmen viele Möglichkeiten des Engagements." Für die IHK alles richtige und wichtige Investitionen in die Bildung und damit die Zukunft der Menschen und der Region.

Pfeiffer und Sallmann sehen aber auch über die Kreisgrenzen hinaus wichtige Gründe für intensive Kooperationen: "Nur ein gemeinsam auftretendes Oberberg hat die Chance, sich gegenüber den umliegenden Kraftzentren wie Köln, Bonn, dem Bergische Städtedreieck oder auch Siegen behaupten zu können", ist sich Pfeiffer sicher. Oberberg müsse seine Stärken und Kräfte bündeln und diese als Paket in größere Strukturen - etwa in der Region Köln/Bonn und in die jüngst gegründete Metropolregion Rheinland - einbringen. Daher unterstützt die IHK Köln auch die gemeinsame Bewerbung "Bergisches Rheinland" der Kreise Oberberg, Rhein-Berg und dem Rhein-Sieg für die Regionale 2022 oder 2025.

"Wir müssen herausarbeiten, welche Leistungen wir wie am besten erbringen, was davon wir als ländlicher Raum in das Rheinland einbringen können und wie wir uns als Teil der Metropolregion weiter entwickeln wollen", sagt Pfeiffer. Gleichzeitig seien die Chancen eines geeint auftretenden Rheinlands in Düsseldorf, Berlin und Brüssel größer, als wenn jede Stadt und jede Gemeinde oder jeder Landkreis dort einzeln für die eigenen Interessen, Projekte und Fördermittel kämpfe.

(büba)