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Ein Muttertag mit mehr Hoffnung

Aktionen unter Corona-Bedingungen in Rade : Ein Muttertag mit mehr Hoffnung

Am Sonntag ist auch in Radevormwald der zweite Muttertag unter Corona-Bedingungen, doch der Unterschied zu 2020 sind die fortgeschrittenen Impfungen.

(trei) Wie und ob Muttertag gefeiert wird, ist in jeder Familie anders. Fest steht, dass Mütter in jedem Alter wichtig sind und auch in Seniorenheimen mehr Besuche stattfinden, wenn der Muttertag an die Tür klopft.

Besondere Aktionen gibt es in den Seniorenheimen in Radevormwald anlässlich des Muttertages, der an diesem Sonntag im Kalender steht, allerdings nicht. „Das ist ein Fest zwischen den Bewohnern und ihren Kindern. Es ist aber schon zu beobachten, dass an diesem Tag mehr Besuche stattfinden oder angerufen wird. Oft bringen die Besucher Blumen mit“, sagt Svenja Marcinkowski, die Pflegedienstleiterin im Seniorenhaus an der Uelfestraße.

Von den Kindern besucht zu werden, sei für Mütter und Väter, die in Pflegeheimen leben wichtig. Auch im privaten Umfeld ist gemeinsame Zeit mit den Kindern von Bedeutung.

Wolf-Rainer Winterhagen, der Vorsitzende des Seniorenbeirates in Radevormwald, ist froh, dass die Impfungen vorangeschritten sind. „Am Muttertag werden sicherlich mehr private Begegnungen stattfinden, als an anderen Tagen. Die meisten Menschen über 80, aber auch die mit einer sieben vorne sind geimpft. Die Impfungen ermöglichen Besuche in der Corona-Pandemie mit einem deutlich geringeren Infektionsrisiko.“

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Wolf-Rainer Winterhagen gehört zu den Menschen, die sich für die Impfungen in Radevormwald eingesetzt haben und sich auch aktiv an dem Fahrdienst beteiligen, der Senioren in das Impfzentrum nach Gummersbach bringt. „In den vergangenen Wochen sind die Anfragen für den Fahrdienst zurück gegangen, weil jetzt auch bei den Hausärzten geimpft wird. Das ist eine große Erleichterung für alle Senioren.“

Eine Gefahr als Infektionsquelle geht laut des Seniorenbeirates nicht von dem diesjährigen Muttertag aus. „Das ist kein großes Thema, glaube nicht. Wir sind nicht darauf angesprochen worden und mittlerweile wissen alle Menschen, welche Regeln gelten und worauf man achten muss.“ Auch bei dem Trägerverein „aktiv55plus“ haben sich keine Senioren gemeldet, die in diesem Jahr Angst vor einem einsamen Muttertag haben.

(trei)