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Diskussion über Schulentwicklung in Radevormwald

RUA-Aufforderung, sich von üblichen Denkmustern zu lösen : Lorenz fordert zum Umdenken auf

Zu der Diskussion im Schulausschuss um die Zukunft der Schullandschaft in Rade gehörte am Montag auch der durch die Fraktion RUA eingebrachte Antrag. Unter dem Thema  „Nutzung vorhandener und möglicher neuer Schulgebäuden“ wollte Thomas Lorenz, Vorsitzender der Fraktion, zum Umdenken innerhalb der Politik und der Stadtverwaltung anregen.

„Ich sitze nicht in einem Ausschuss, um immer nur etwas abzunicken, sondern auch um Dinge infrage zu stellen. Wir gehen bei der Schulentwicklung immer von der Frage aus: Wie können wir, ohne finanzielle Mittel zu betrachten, ein Maximum an notwendigen und nützlichen Räumen schaffen? Ich brauche mehr Zahlen, Fakten und Diskussionen“, sagte Lorenz.

Er forderte die Ausschussmitglieder während der Sitzung auf, sich von üblichen Denkmustern zu lösen und sich in neue Konzepte hineinzudenken. „Welche Möglichkeiten ergeben sich, wenn wir bei Gebäuden nicht in drei einzelnen Schulen, sondern in einem großen Schulzentrum denken, in dem Räume von den Schulen belegt werden? Solche Optionen müssen wir prüfen“, sagte Lorenz.

Gegenwind bekam er unter anderem von Michaela Strukmeier (AL). „Für mich ist Schule mehr als einfach nur Räume. Schule ist ein Ort, der für viele ein Stück Heimat ist und dazu gehört auch ein festes Gebäude“, sagte sie. Schulamtsleiter Jürgen Funke will, um den Vorschlägen von Thomas Lorenz nachzugehen, Prüfaufträge, die Alternativen zum Schulentwicklungsplan darstellen, in Auftrag geben.

Die Fraktion RUA stieß auch eine Diskussion über die Sicherheit in der Hermannstraße aufgrund der schwierigen Verkehrssituation an. Thomas Lorenz fordert ein Gutachten über die Verkehrssituation und will diese Thematik noch einmal im Verkehrsausschuss ansprechen.