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Diese Ausstellung auf Schloss Homburg ist streng geheim

Museum des Oberbergischen Kreises : Diese Ausstellung auf Schloss Homburg ist streng geheim

Auf Schloss Homburg geht es um das gesellschaftliche Phänomen „Geheimnis“. Auch Spionage während des Kalten Krieges und das Leben der Schmuggler spielen bei den Exponaten eine wichtige Rolle.

Seit vergangener Woche widmet das Museum und Forum Schloss Homburg dem Phänomen „Geheimnis – ein gesellschaftliches Phänomen“ eine groß angelegte interaktive Sonderausstellung. In der Neuen Orangerie wird eine von der Nemetschek Stiftung München konzipierte Wanderausstellung präsentiert, die Geheimnisse vor allem in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung beleuchtet.

Ergänzend dazu hat das Museumsteam rund um Kulturamts – und Museumsleiter Steffen Müller die Themen Spionage und Schmuggel während des Kalten Krieges in den Blick genommen. Zahlreiche Leihgaben aus mehreren Museen, wie dem Haus der Geschichte in Bonn, dem Deutschen Zollmuseum in Hamburg oder dem Deutschen Spionagemuseum in Berlin verdeutlichen anschaulich die spannende Welt geheimer Operationen.

Auch in der eigenen Sammlung wird so manches Geheimnis unter die Lupe genommen. Im neu gestalteten Aktionsraum im Schloss werden einige Exponate aus dem Depot des Museums sowie dem Kreisarchiv des Oberbergischen Kreises gezeigt und anhand kreativer Angebote vermittelt.

Mit Ausstellungsbeginn werden auch die durch die Corona-Pandemie bedingten verkürzten Öffnungszeiten wieder verlängert. Seit Donnerstag ist das Museum wieder von dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Um den Ausstellungsbesuch sicher zu gestalten gelten weiterhin die aktuellen Hygienemaßnahmen, wie das Tragen eines Mundschutzes für Menschen ab sechs Jahren und die Einhaltung des Mindestabstands in allen Räumen.

Weitere Informationen zu der Ausstellung und zu anderen Veranstaltungen erhalten Interessierte unter www.schloss-homburg.de.

(s-g)