Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei Radevormwald stellen ihre Leseliste und ihre Lieblingsbücher vor.

Lesestoff: Buchempfehlungen für Winterabende

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei stellen ihre Leseliste und ihre Lieblingsbücher vor. Zu entdecken gibt es fast alle Genres.

Die fünf Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei haben ein Problem, das wir alle kennen. Im Alltag bleibt zu wenig Zeit, um alle Bücher zu lesen, die man lesen möchte, die sich bereits seit Monaten ungelesen auf dem Nachtisch stapeln oder uns von Freunden ans Herz gelegt wurden.

Trotzdem sind die Frauen immer auf dem neuesten Stand, was Literatur anbelangt und nehmen sich, nicht nur aus privatem sondern auch aus beruflichem Interesse, Zeit zum Lesen. Die Leidenschaft für das geschriebene Wort, für Neuerscheinungen sowie Klassiker und für das Medium Buch verbindet das Team von Sandra Oetelshoven. Die Leiterin der Stadtbücherei gesteht, dass sie gerne mehr lesen würde. „Mit diesem Problem bin ich sicherlich nicht alleine. Weil die Zeit oft knapp ist, lese ich momentan gerne leichte Literatur, die man gut lesen kann und die nicht belastet. Schwere Literatur braucht Zeit und einen freien Kopf“, sagt sie.

Momentan liest sie ein Sachbuch von Sandra Roth. „Lottas Schultüte“ erzählt die Geschichte der sechs Jahren alten Lotta, die weder laufen, noch sehen oder sprechen kann. Sie kann hören und verstehen. „Das Buch erzählt, wie Kinder mit Behinderung beschult werden können und gibt Einblick in das Leben von Lotta und ihrer Familie. Ich habe bereits den ersten Band dieser Sachbücher gelesen und finde sie sehr bereichernd“, sagt Oetelshoven. Wer sich für das Leben von Lotta interessiert, sollte mit dem Bestseller „Lotta Wundertüte“ beginnen.

Auf der Leseliste der Stadtbüchereileiterin steht außerdem der historische Roman „Die letzte Stunde“ von Minette Walters sowie der neueste Krimi von Charlotte Link „Die Suche“. Ein Buch für das Herz und für gestresste Tage ist „Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver. „Bei dieser Lieblingsgeschichte können wir alle dahinschmelzen.“

Michaela Weber mag diese Bücher zum Dahinschmelzen am liebsten. Ihre Buchempfehlungen richten sich an diejenigen, die Liebesgeschichten niemals leid werden. „Leise rieselt das Glück“ von Debbie Macomber sowie „Einmal Liebe zum Mitnehmen“ von Frieda Bergmann sind kurzweilige Romane. „Diese Bücher laden zu einem gemütlichen Abend auf dem Sofa ein“, sagt die Mitarbeiterin der Stadtbücherei.

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Natali Kloppert empfiehlt „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig. „Dabei handelt es sich um eine bittersüße, mitreißende Geschichte über das sich Verlieren und Wiederfinden, über die Sicherheit des Wandels und über die Lebenszeiten, die es braucht, zu lernen wie man wirklich lebt“, sagt sie. Natali Kloppert liest aber auch gerne Tatsachenberichte, wie „Mein wunderbares Bücherboot“ von Sarah Henshaw. „Es geht um eine turbulente Reise, die von der jungen Buchhändlerin selbst erzählt wird.“ Wer gerne englischsprachige Literatur liest, sollte sich die Originalausgabe „How to stop time“ von Matt Haig merken.

Die Mitarbeiterinnen Erika Grützner und Sabine Unbehaun haben Empfehlungen für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Kinderbuchempfehlungen zum Thema Kunst sind „Wieso sind alle nackt?“ von Susie Hodge sowie „Die Farben in der Kunst“ von Silke Vry. Ein spannendes Abenteuer können Jugendliche im Alter von zehn bis zwölf Jahren in „Wortwächter“ erleben. „In diesem Buch von Akram El-Bahay werden Statuen lebendig und eine goldene Feder löst eine Jagd um die halbe Welt aus“, sagt Sabine Unbehaun.

Für Mädchen und Jungen im gleichen Alter findet sie außerdem die Bücher „In 30 Städten um die Welt“ von James Brown sowie „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ von John Green toll. „In dem ersten Buch können die Leser in Gedanken verreisen und die Welt entdecken, in dem zweiten Buch geht es um das Leben der 16-jährigen Aza Holmes. Hier geht es um Mut und ein großes Abenteuer.“

Die Erwachsen- sowie die Kinder- und Jugendliteratur der Stadtbücherei kann man nicht nur vor Ort lesen und ausleihen, sondern auch online entdecken und über das Internet ausleihen.

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