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Der Quartierbus in den Wupperorten von Radevormwald ist nun in Betrieb

Wupperorte : Es ist soweit – der „Wupperaner“ fährt

Seit dieser Woche verkehrt der Quartiersbus in den Wupperorten. Vier Linien ermöglichen es, bequem jedes Ziel zu erreichen. Für Senioren, Kinder bis sechs und Schwerbehinderte ist die Fahrt gratis. Andere Fahrgäste zahlen 50 Cent.

„Wupperaner“ haben die Bürger ihn genannt, den Quartierbus, der seit dieser Woche in den Wupperorten verkehrt. Die erste Fahrt fand am Donnerstag statt. Die Premiere-Fahrgäste erhielten als kleine Begrüßung ein T-Shirt mit dem Logo des Förderprogramm „Wir für die Wupper“.

Der neue Bus ist ein Projekt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes für die Wupperorte. Der Start musste ein wenig verschoben werden, weil sich anfangs nicht genügend ehrenamtliche Fahrer fanden. Doch nun ist der Bus unterwegs – und die Organisatoren hoffen, dass die Bürger ihn eifrig nutzen.

„Um als Stadtbewohner, alt oder jung, ein selbstbestimmtes Leben bestreiten zu können, ist es unabdingbar, über die eigenen vier Wände hinauszudenken – Mobilität muss in einem weitgreifenden Rahmen gedacht werden“, umschreibt Natalie Hoffmann, die Projektkoordinator der Stadtveraltung, Sinn und Zweck des „Wupperaners“.  „Der städtebauliche Außenraum in den Wupperorten soll durch den Einsatz des Quartierbusses eine kleinräumige Erschließung gewährleisten können und als Ergänzung zum Stadtbus (Linie 626) bzw. Unterstützung des Bürgerbusses fungieren.“ Zielgruppe seien alle Personen mit kurzen Reiseweiten. Dadurch soll das Gemeinschaftsleben  weiter belebt werden. Denn so können auch Menschen, die nicht so mobil sind, bequem kurze Strecken mit dem „Wupperaner“ zurücklegen.

  • Bei der Präsentation des Quartierbusses (von
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Der Wuppermarkt ist die Drehscheibe für alle Fahrten der Buslinie. Von dort aus erstrecken sich die Strecken sternförmig in Richtung Oberdahlhausen und Dahlhausen, nach Herkingrade und Obergrunewald, nach Oberdahl und dem Wülfing-Komplex sowie Herkingrade und zurück. Die einfache Streckenlänge der vier Linien beträgt bis zu zehn Kilometer“.

In den ersten drei Monaten wird eine Fahrt 50 Cent kosten, wobei Menschen mit schwerer Behinderung, Kinder und sechs Jahren sowie Senioren ab 60  Jahren und Besitzer einer ÖVNP-Karte kostenfrei fahren können. Schwerbehinderte sollten nicht vergessen, ihren Ausweis mitzuführen.