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Defekter Stecker löste Brand in Radevormwald aus

Feuerwehreinsatz in Radevormwald : Defekter Stecker war die Ursache des Brandes

Bei dem Brand einer Doppelhaushälfte im Rader Ortsteil Grunewald haben Ermittler einen Mehrfachstecker als Ursache festgestellt.

(s-g) Die Ursache für das Feuer in einer Doppelhaushälfte im Rader Ortsteil Grunewald ist geklärt. „Unsere Brandermittler haben als Brandursache eine defekte Mehrfachsteckdose ausgemacht“, teilt Michael Tietze, Sprecher der Oberbergischen Polizei, mit. Die Ermittler aus Gummersbach hatten in den vergangenen Tagen den Brandort unter die Lupe genommen. Wegen dieser Untersuchung war das stark beschädigte Gebäude beschlagnahmt worden (unsere Zeitung berichtete).

Die Feuerwehr war am vergangenen Dienstag, 6. November, um 18.20 Uhr zu dem Brand in die Ortsschaft Grunewald gerufen worden. Zu diesem Zeitpunkt brannten bereits das Erd- und das Obergeschoss der Doppelhaushälfte. Die Bewohner des Hauses hatten sich bereits in Sicherheit gebracht.

Der Eigentümer des Gebäudes hatte der Leitstelle mitgeteilt, er habe einen Knall gehört. Zu dieser Zeit gab es bereits eine Rauchentwicklung, doch standen die Räume noch nicht in Flammen. Der Feuerwehr gelang es nach rund einer Stunde, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die zweite Hälfte des Doppelhauses blieb unversehrt.

Dass Mehrfachstecker Brände auslösen, komme leider immer wieder vor, erläutert Dietmar Hasenburg, Wehrführer der Radevormwalder Löschzüge. „Man sollte immer darauf achten, dass die vorgeschriebene Wattzahl der Stecker nicht überschritten wird“, rät er. „Meistens sind das 3500 Watt.“ Seien zu viele stromstarke Geräte angeschlossen, werde die Steckdose überlastet.

Auch wenn Mehrfachstecker in einer feuchten Umgebung eingesetzt werden, zum Beispiel im Keller, könne ein Kurzschluss und dadurch ein Feuer entstehen, so Hasenburg. Er empfiehlt: „Alle Geräte, die nicht gebraucht werden, sollten vom Netz genommen werden.“