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Das Rokoko-Gartenhaus in Radevormwald wird aufgefrischt

Arbeiten : Rokoko-Gartenhaus ist vorübergehend eingerüstet

Der Untergrund der Fenster und andere Hölzer werden lackiert, die Schlagläden werden aufgefrischt. Auch das Dach wird auf Dichtigkeit geprüft.

(s-g) Viele Bürger werden es bereits bemerkt haben: Ein Gerüst ist derzeit um das Rokoko-Gartenhaus an der Telegrafenstraße aufgebaut. Handwerker mehrerer Gewerke sind im Auftrag der Stadt dort beschäftigt. Maler reinigen den Untergrund der Fenster und anderen Hölzer und lackieren sie in den kommenden Tagen, ein Schreiner tauscht defektes Holz aus. „Das gilt auch für die Schlagläden“, sagt Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes.

Der Sockelbereich und die Türe zum Untergeschoss sind bereits aufgebarbeitet worden. Gestrichen haben die Maler auch die Toilettenanlage unter dem Haus. Ein Dachdecker kontrolliert die Schieferplatten auf deren Dichtigkeit. Die Arbeiten müssen bis zum Monatsende abgeschlossen sein, weil für Anfang Juni im Rokoko-Gartenhaus die ersten Trauungen der Sommersaison geplant sind. Das Gartenhaus aus dem 18. Jahrhundert ist eines der beliebtesten Wahrzeichen der Stadt Radevormwald – und daher haben die Bürger stets ein Auge darauf, dass es gepflegt aussieht. Es gilt als das älteste noch bestehende Bauwerk in der Stadt. Der 1772 errichtete Pavillon im bergischen Stil überstand den großen Stadtbrand im Jahr 1802 – es befand sich vor der südlichen Stadtmauer und wurde von den Flammen nicht erreicht.