Radevormwald: Dach und Bodenplatte werden bald aufgesetzt

Radevormwald : Dach und Bodenplatte werden bald aufgesetzt

In den nächsten Tagen soll das Dach für den Edeka-Vollsortimenter auf dem Gelände an der Elberfelder Straße aufgesetzt werden. Dann werden die Versorgungsleitungen verlegt, schließlich die Bodenplatte aufgesetzt. Parallel dazu laufen die Innenarbeiten. Ein Vertreter der Investorenfamilie Ohlinger bestätigte gestern, dass die Baumaßnahme auf dem Areal an der Bundesstraße zügig voranschreitet. Für Mitte bis Ende Oktober ist eine Übergabe für das neue Einkaufszentrum geplant.

Am Sonntag trafen sich Vertreter der Familie Ohlinger mit Thomas Byhahn, der den Edeka-Markt betreiben wird. Er zeigte sich "guten Mutes" ob des Baufortschritts. Auf dem Gelände entsteht in den kommenden Wochen eine Ladenfläche für einen Edeka-Markt mit einer Fläche von etwa 1000 Quadratmetern. Insgesamt sollen an dem Standort Einzelhandels- und andere Gewerbeflächen mit einer Größe von 1500 Quadratmetern entstehen.

Ins Stocken geraten waren die Arbeiten, weil umfangreiche Abrissarbeiten auf dem Gelände nötig waren und die Frage der Zufahrt zur Bundesstraße 229 geklärt werden musste. Der ursprüngliche Eröffnungstermin lag im Juni. Er konnte nicht gehalten werden. Nach dem aktuell durch den Architekten erarbeiteten Bauzeitenplan scheint nun eine Eröffnung bis Ende Oktober realistisch. Ein Vertreter der Investorenfamilie sagte aber auch, dass Ohlinger nun keinen Einfluss mehr auf den Baufortschritt habe. Intensive Gespräche mit dem Generalbauunternehmer ließen aber keine großen Überraschungen erwarten, sagte er.

Burkhard Klein, Leiter des Fachbereichs Bauverwaltung bei der Stadtverwaltung, rechnet damit, dass der Wunsch nach einer Bauabnahme recht kurzfristig bei ihm eintrifft. "Das kommt oft vor", sagt er.

Nachdem der Eigentümer der Fläche, Wilfried Ohlinger, die alten Bismarck-Gebäude vor Jahrzehnten erworben und teils vermietet hatte, entstand zu Beginn des letzten Jahrzehnts die Idee, dort einen Einkaufsstandort für Bergerhof und die wachsenden Neubaugebiete wie in Herbeck auf der Loh'schen Weide oder an der Fontanestraße zu bauen. Ohlinger hatte solche Pläne schon früher in der Schublade, hatte aber nach der Wende 1989/90 ein Projekt in Chemnitz vorgezogen.

(rue)