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Chor-Konzert in Radevormwald: Adventsmusik in der Martini-Kirche

Chor-Konzert in Radevormwald : Adventsmusik in der Martini-Kirche

Es war ein besinnliches Konzert voller Zuversicht und Innehalten. Es kamen allerdings weniger Besucher als üblich zur Adventsmusik in Rade.

Eigentlich füllt sich die Martini-Kirche an der Uelfestraße zur Advents- und Weihnachtsmusik immer komplett, aber am Sonntag waren die Besucher zurückhaltender. Zu dem Konzert kamen deutlich weniger Menschen, als in den vergangenen Jahren. 2020 musste das traditionsreiche Konzert aufgrund der Pandemie abgesagt werden. In diesem Jahr wurde die Tradition unter Berücksichtigung der 2G-Regel fortgesetzt. Die Musiker und Sänger testeten sich zusätzlich auf das Coronavirus.

„Eigentlich sollte das dieses Jahr die 77. Advents- und Weihnachtsmusik sein, aber im vergangenen Jahr mussten wir pausieren“, begrüßte Pfarrer Roland Johannes die Zuhörer zur 76. Auflage des Konzerts. Der Posaunenchor unter der Leitung von Rosemarie Zeitschner und der Kirchenchor von Dirigent Matthias Tscharn hatten ein umfangreiches Programm vorbereitet, das besinnlich und festlich war.

Die Orgel spielten am Sonntag Claudia Braune und Pfarrer Roland Johannes, der auch im Posaunenchor mitspielt. Eröffnet wurde das Konzert mit „Adventsmusik“ von Friedrich Veil und „O Heiland, reiß die Himmel auf“ von Hermann Schulz. Der Posaunenchor meldete sich kraftvoll zurück und erreichte jede Ecke der Kirche, die in gemütlichem Kerzenlicht erleuchtet war. Der Kirchenchor stimmte, zusammen mit der Gemeinde und der Orgel, „Singet fröhlich im Advent“ von Hans-Otto Kaufmann an und auch mit „O komm, o komm, du Morgenstern“ erreichte der gemischte Chor die Zuhörer, die der Musik andächtig lauschten.

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Die Orgel der Kirche, die in diesem Jahr frisch gereinigt und gestimmt wurde, vertonte am Sonntag Stücke von Bach und begleitete unter anderem „Wie soll ich dich empfangen“. Im Zusammenspiel mit den Chören und der Gemeinde trug die Orgelmusik zu einem festlichen Konzert bei, das stets den Beginn der Adventszeit markiert. Nach dem Gebet und Segen schloss der Kirchenchor das Konzert mit „Menschen, die ihr wart verloren“ und „Nun sei uns willkommen“ von Thomas Nickisch und Matthias Tscharn und übergab zum Ende an den Posaunenchor und den Gesang der Gemeinde, der unter den Masken erlaubt war.

Die 76. Advents- und Weihnachtsmusik war ein besinnlicher Abend voller Zuversicht und Innehalten mitten in einer Krise, die das öffentliche Leben erneut trifft und die Zeit vor Weihnachten zu einem Wettlauf gegen die steigenden Infektionszahlen macht. „Ich freue mich, dass wir heute zusammen musizieren und gemeinsame Stunden in der Kirche verbringen können“, sagt Pfarrer Roland Johannes, der sich seit seinem Start in Radevormwald für die Kirchenmusik stark macht. Das Konzert war für die Gemeinde ein festlicher Ausklang des ersten Advents.