Innenstadt von Radevormwald : CDU klagt über Rad-Rowdys auf dem Schlossmacherplatz

Innenstadt von Radevormwald : CDU klagt über Rad-Rowdys auf dem Schlossmacherplatz

Vor allem jugendliche Radler nähmen oft keine Rücksicht auf Kinder und ältere Menschen, kritisieren die Christdemokraten.

Die CDU-Fraktion in Radevormwald beschwert sich über rücksichtslose, meist jugendliche Radfahrer auf dem Schlossmacherplatz. Mit ihrem Fahrstil würden sie andere Menschen gefährden. Daher stellen die Christdemokraten für den kommenden Verkehrsausschuss den Antrag, dass der Platz mit der Beschilderung „Radfahrer Schrittgeschwindigkeit“ ausgestattet wird. Während eine solche Beschilderung auf dem Marktplatz bereits existiere, gebe es an den Zugängen des Schlossmacherplatzes – Kaiserstraße, Arztpassage, Schlossmacherstraße, Poststraße und Grabenstraße – keinerlei Hinweise dieser Art.

„Eltern mit kleinen Kindern, die den dortigen ,Spielbereich’ nutzen und gerade Ältere, die die hier ansässigen Geschäfte aufsuchen, beklagen sich darüber, dass gerade Jugendliche mit ihren wie auch immer gearteten Fahrrädern derart rücksichtslos über den Schlossmacherplatz fahren, dass Fußgänger latent gefährdet werden“, schreiben der Fraktionsvorsitzende Dietmar Busch und Fraktionsgeschäftsführer Rolf Schulte in der Begründung des Antrags. „Wer zum Beispiel ein Geschäft verlässt, betritt die Verkehrsfläche und rechnet nicht mit schnell fahrenden Radfahrern.“

Die CDU-Fraktion regt an, dass das Ordnungsamt, welches inzwischen über einen Außendienst verfügt, bei schönem Wetter gezielt den Markt und den Schlossmacherplatz überwacht und, wenn nötig, klärende Gespräche mit jugendlichen Radfahrern führt. Denn dass ihr Verhalten besonders Kinder und ältere Menschen gefährde, sei den jungen Leute oft nicht bewusst.

Bei dieser Gelegenheit, so die Christdemokraten sei es auch sinnvoll, die Einbahnstraßen im Stadtkern, so die Bischof-Bornewasser-Straße, dahingehend zu überprüfen, ob sie von Radlern gefahrlos genutzt werden können.

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