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Bürgerverein für die Wupperorte plant die nächsten Schritte

Entwicklung im Quartier : Bürgerverein für die Wupperorte plant die nächsten Schritte

Trotz der Pandemie hat sich innerhalb des Quartiers viel bewegt. Durch das Quartiermanagement für die Wupperorte sind neue Treffpunkte entstanden.

Nach fast zwei Jahren Pause kam der Bürgerverein für die Wupperorte zur ersten Bürgerversammlung zusammen. Die Wupperaner zeigten großen Interesse, denn trotz der Pandemie hat sich innerhalb des Quartiers viel bewegt. Durch das Quartiermanagement für die Wupperorte, das seit diesem Herbst von David Truszczynski geleitet wird, sind neue Treffpunkte und Aktionen entstanden, die das Quartier und den Zusammenhalt stärken sollen.

Der Bürgerverein für die Wupperorte will seine Kommunikation verbessern. „Es ist wichtig, dass wir unsere Aktionen und Themen besser vermitteln und nach außen tragen. Dafür wollen wir Social Media, die Presse, aber vielleicht auch Flyer nutzen“, sagt Pressesprecher Armin Barg. Auch Angebote, die von anderen Akteuren, wie dem Quartiermanagement oder der Stadtverwaltung geplant werden, will der Bürgerverein mit zusätzlichen Infos an die Bürger bringen. Zu den wichtigen Themen gehören alle Fragen um die Mobilität. Der Quartierbus fährt seit einigen Wochen nicht mehr, die Stadt will Mitfahrbänke im Quartier aufstellen. „Die Bürger fragen sich, wie dieses Konzept funktioniert, stellen sich Versicherungsfragen und wollen die Standorte wissen“, sagt Barg. Der Bürgerverein unter Leitung des Vorsitzenden Marcus Riese will helfen, diese Fragen zu klären.

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Angebote, wie die Nachbarschafts-App „Nebenan.de“, in denen die Wupperorte über das Quartiermanagement angemeldet wurden, brauchen Nachhilfe. Die Plattform, die Nachbarschaftshilfen- und Kontakte fördern soll, wird bisher kaum genutzt. „Viele Bürger wissen nicht, dass es dieses Angebot gibt. Auch da wollen wir mithelfen und informieren“, sagt Barg.

Die wichtigste Veranstaltung des Bürgervereins nach dem Lockdown wird der Adventsmarkt im Bürgerzentrum am Siedlungsweg am ersten Adventswochenende werden. „Die Planungen laufen gut, und wir freuen uns, diese Tradition fortzuführen“, meint Barg. Der Weihnachtsmarkt in den Wupperorten hat früher im und um das Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde stattgefunden, in dem jetzt eine Arztpraxis untergebracht ist.

Für das Frühjahr plant der Verein einen Aufräumtag und damit ebenfalls eine Aktion, die vor der Pandemie Tradition hatte.

Armin Barg freut sich sehr über das aktive Quartiermanagement an der Wupper. „Es leistet sehr gute Arbeit, und wir arbeiten eng zusammen. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtreff „Life“ auf der Brede.“

Auf der Bürgerversammlung wurde außerdem über verdreckte Orte entlang der Wupper gesprochen. Der Bürgerverein ruft dazu auf, vermüllte Ecken zu dokumentieren und dem Verein oder dem Ordnungsamt zu melden.