Radevormwald: Bildungsnetzwerk kümmert sich um Inklusion

Radevormwald: Bildungsnetzwerk kümmert sich um Inklusion

Seit dem Start 2009 entwickelt sich das Bildungsnetzwerk Oberberg kontinuierlich weiter. Immer stehen die Kinder und Jugendliche und deren Bildungschancen im Mittelpunkt von Überlegungen der regionalen Partner.

Strukturierte Zusammenarbeit dieser Akteure findet heute nicht mehr nur in den verabredeten Handlungsfeldern "Kindliche Bildung, Stärkung der MINT-Kompetenzen und Übergang Schule/Beruf-Studium" statt, sondern auch zu Integration und Persönlichkeitsbildung. Mit dem Programm "Bildung integriert" wird zudem seit 2016 zusätzlich das lebenslange Lernen in den Blick genommen.

2018 wird sich das Bildungsnetzwerk mit dem neuen Handlungsfeld Inklusion inhaltlich nochmals weiter entwickeln; außerdem soll ein besonderer Schwerpunkt im Bereich der "Durchgängige Sprachbildung" liegen. Hierauf hat sich der Lenkungskreis des Bildungsnetzwerkes Oberberg in seiner jüngsten Sitzung verständigt. Auch der Lenkungskreis als Gremium aus Vertretungen der Kommunen, der Schulaufsicht und des Kreises hat sich weiterentwickelt. Mit Michael Sallmann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Gummersbach, nahm erstmals ein Vertreter des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes als ordentliches Mitglied und wichtiges Bindeglied zur regionalen Wirtschaft an der Lenkungskreissitzung teil.

Neue Gesichter gibt es auch auf den Sitzen der Kommunen, nachdem sich die Bürgermeister im Oberbergischen Kreis 2017 auf ein dreijähriges Rotationsprinzip verständigt haben. Aktuell vertreten Stefan Meisenberg, Bürgermeister in Marienheide, und Michael Schell, Beigeordneter der Stadt Wiehl, die kommunalen Perspektiven im Lenkungskreis.

Seitens der Schulaufsicht gehört neben Thomas Knechtges, Regionalkoordinator der oberen Schulaufsicht, künftig Maria Engelhard als Regionalkoordinatorin der unteren Schulaufsicht dem Gremium an. "Nur wer sich weiterentwickelt, kann Zukunft gestalten", sagt Ralf Schmallenbach. "Dafür müssen wir in Oberberg vernetzt zusammenarbeiten, uns untereinander abstimmen, Kräfte und Ressourcen bündeln und gemeinsam bedarfsgerechte Bildungsangebote schaffen". Als Sozial- und Gesundheitsdezernent ist er seit Dienstbeginn im Herbst 2016 zugleich Vorsitzender des Lenkungskreises des Bildungsnetzwerkes.

Gemeinsam mit Anke Koester, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung, vervollständigt er das Gremium zur Steuerung des Bildungsnetzwerkes.

(rue)