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Radevormwald: Bauland elf Prozent teurer geworden

Radevormwald : Bauland elf Prozent teurer geworden

Kein einheitliches Bild: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Preise auf dem Immobilienmarkt in Radevormwald unterschiedlich entwickelt. Die Bandbreite reicht dabei von minus vier Prozent bei gebrauchten Einfamilienhäusern bis zu plus 13 Prozent bei gebrauchten Eigentumswohnungen.

Dies geht aus der aktuellen LBS-Studie "Markt für Wohnimmobilien 2018" hervor, an der auch LBS-Gebietsleiter Georg Görnert mitgewirkt hat. Demnach kostet zum Beispiel ein Einfamilienhaus aus zweiter Hand in Radevormwald im Schnitt 255.000 Euro. Ein vergleichbares Reihenhaus liegt bei 215.000 Euro.

"Die Möglichkeit, ein Haus zu bauen, hängt entscheidend von den verfügbaren Baugrundstücken ab", sagt Görnert. Die Preise für einen Quadratmeter voll erschlossenes Bauland liegen in Radevormwald zwischen 190 und 245 Euro, durchschnittlich werden 210 Euro verlangt. Damit ist Bauland im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent teurer geworden.

Eine neue 80 Quadratmeter große Eigentumswohnung kostet im Schnitt 199.200 Euro - unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Eine vergleichbare gebrauchte Wohnung liegt bei 136.800 Euro - ein Plus von 13 Prozent. Alle Werte von mehr als 900 Orten sind im Internet unter lbs-mfw.de abrufbar.

Solange der Vorrat reicht, ist im LBS-Kunden-Center, Carl-Diem-Straße 2a, auch ein gedruckter Preisspiegel erhältlich, heißt es in einer Pressemitteilung.

(rue)