Radevormwald: Banksparpläne – Sparkasse auf Platz eins

Radevormwald: Banksparpläne – Sparkasse auf Platz eins

Kundenanfragen kommen mittlerweile aus dem gesamten Bundesgebiet. Als Thomas Rickmann am Montag aus dem Urlaub kam, fand der Leiter des Privatkunden-Centers der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen auf seinem Schreibtisch jede Menge Anfragen zu den Riester-Banksparplänen des Geldinstituts.

Die Besten kommen laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest aus Radevormwald.

"Riester-Altersvorsorge ist seit 2002 möglich, und schon damals haben wir uns dem Thema verschrieben", sagt Rickmann, der seit 23 Jahren bei der Sparkasse arbeitet. Der Betriebswirt hält Altersvorsorge für wichtig. "Und da viele Menschen weder eine Versicherung abschließen und sich auch nicht einer Fondsgesellschaft anschließen möchte, haben wir als Sparkasse dieses Nischenprodukt entwickelt", sagt Rickmann. Banksparpläne könnten im Rheinland nur selten abgeschlossen werden. Das liege daran, dass sie kosten- und arbeitsintensiv seien.

Knapp 900 Verträge hat die Sparkasse abgeschlossen. "Für mich ist ein solcher Plan nicht einfach nur ein Produktverkauf, sondern er muss individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden", sagt er. Altersvorsorge sei eine Investition in die Zukunft und kein Produkt "von der Stange". Wie wichtig es ist, sich mit den verschiedenen Formen der Vorsorge zu beschäftigen, zeige die aktuelle Diskussion um die Zusatzrente.

Möglichst früh einsteigen

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"Die Renten reichen nicht aus, deshalb müssen die Leute etwas tun", sagt Rickmann. Je früher der Kunde etwas abschließe, desto niedriger sei der Beitrag und größer die Chance der Verzinsung. Deshalb seien Banksparpläne auch für Jüngere interessant. Die Rente werde weniger, die Rentner immer älter. Vorteil der Banksparpläne sind niedrige Provisionen und kaum Kosten. Die Zinsen liegen zwar oft unter einem Prozent, mit staatlicher Förderung ist laut Rickmann eine ordentliche Rendite möglich.

Ob 25 bis 30 Euro pro Monat oder 60 Euro im Jahr — die Möglichkeiten, sich die Altersvorsorge aufzubauen, sind vielfältig und immer abhängig vom Einkommen. Eine Einzahlungsgrenze gibt es nicht. "Unser Vorteil ist, dass wir Parameter festgelegt haben, Spielregeln, wie wir die Zinssätze verändern. Und da haben wir uns für eine Mischung aus mittel- und langfristig entschieden", sagt Rickmann. Das sorge für Transparenz.

Attraktiv seien neben der laufenden Verzinsung auch eine Bonusverzinsung und der Schlussbonus, den viele nicht zahlen, sagt der Betriebswirt. Kontoführungsgebühren fallen nicht an. Und Sparkassenkunde muss man auch nicht sein. Aktuell bearbeitet Rickmann Anfragen aus Augsburg und Berlin. Einziger Nachteil für die Kunden: Sie müssen zum Abschluss des Vertrages persönlich in Rade erscheinen und die Unterschrift leisten.

Informationen Thomas Rickmann, Hohenfuhrstraße 19-21, Tel. 02195 601104.

(RP/rl)
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