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Autofahrer in Radevormwald erwarten größere Straßenbaumaßnahmen

Straßenbau : Mit diesen Baustellen müssen Rader rechnen

Die L 81 bei Dahlhausen ist derzeit gesperrt. Auf der B 229 nach Halver und Lennep soll es in absehbarer Zeit auch Behinderungen geben.

So mancher Autofahrer ist verblüfft, wenn die Straße, die er täglich zur Arbeit fährt, plötzlich gesperrt ist. Die Einwohner von Radevormwald müssen sich in den nächsten Monaten auf einige größere Baustellen vorbereiten, die auch größere Umleitungen zur Folge haben. Jochen Knorz, der Leiter des Ordnungsamtes, hatte jüngst im Rat einen Ausblick gegeben. „Es ist wichtig, dass wir über die kommenden Baustellen rechtzeitig informiert sind, damit nicht weitere Maßnahmen in die Wege geleitet werden, die zu noch mehr Behinderungen führen können“, erklärt er unserer Zeitung.

So sind in den Sommerferien größere Arbeiten auf der B 229 in Richtung Halver geplant. „Im Bereich der Ortschaften Eich und Linde wird die Bundesstraße voraussichtlich gesperrt.“ Details über den Beginn und die Dauer der Bauarbeiten liegen noch nicht vor. „Wir wissen allerdings, dass auch auf der Halverner Seite Bauarbeiten auf der B229 stattfinden werden“, so Knorz. Pendler und andere Verkehrsteilnehmer sollten dann eine Umleitung über Hückeswagen nehmen.

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Federführend bei den Arbeiten auf der Straße in Richtung Halver ist die Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebes. Deren Sprecher Andreas Berg erläutert: „Von der Ortschaft Linde aus wird es fünf Bauabschnitte geben.“ Die ersten drei seien jeweils 600 Meter lang und würden mit einer Baustellenampel versehen. „Der vierte Abschnitt ist vier Kilometer lang und wird eine Einbahnregelung haben“, so Berg weiter. Bei der Einmündung der Kreisstraße 3 in Schwenke müssen dann die Fahrer, die auch Richtung Rade kommen, diese Straße als Umleitung nehmen. Der fünfte Abschnitt reicht von der Einmündung der B 528 aus Richtung Hagen und Breckerfeld bis zur Kreuzung der B229, von der nach Kierspe abgebogen werden kann.

Voraussichtlich erst Ende des Jahres wird auch die Fahrt von Radevormwald nach Lennep auf der B 229 problematisch werden. Im Bereich der Wuppersperre, auf Remscheider Gebiet, wird dann eine einspurige Sperrung eingerichtet. „Die Fahrt von Remscheid nach Radevormwald soll nach unseren Informationen allerdings weiter möglich sein.“ Die Umleitung für jene Fahrer, die nach Lennep müssen, führt dann über die L 412, also vorbei an Heidersteg, über die Talsperre und weiter an Dörperhöhe, Lüdorf und Engelsburg vorbei, anschließend über die B 51 nach Lennep.

Bereits seit diesem Montag ist die Landesstraße 81 bei Dahlhausen (Spieckerheide/Grünentaler Straße) zwischen den Einmündungen In der Hardt und Mesenholl komplett gesperrt. Die Autofahrer werden mit Hinweisschildern auf Umleitungen über die L 414 und die 411 aufmerksam gemacht. Schon seit einigen Monaten ist das Teilstück der Straße nur einspurig befahrbar, es gibt eine Ampel.

„Wir hatten das Stück im vergangenen Jahr erneuert, dabei fiel den Mitarbeitern allerdings auf, dass ein Stück des Hangs abgängig ist“, erklärt Sabrina Kieback vom Landesbetrieb Straßenbau NRW. Daher müssen nun Arbeiten zur Sicherung des Hands stattfinden, die voraussichtlich sechs Wochen dauern sollen. „Arbeiten am Hang sind immer etwas heikel“, erläutert Kieback. „Die  Dauer der Maßnahmen hängt auch vom Wetter ab. Wenn es viel regne, könnten sich die Arbeiten verlängern. Die gute Nachricht: „Danach sind wir mit diesem Stück der L 81 fertig.“ Dann haben Autofahrer, die zwischen Dahlhausen und Remscheid  unterwegs sind, wieder freie Fahrt.

„Wir sind positiv überrascht, dass die Maßnahmen schon jetzt im Mai begonnen haben“, sagt Jochen Knorz. Damit könne dieses Thema dann erst einmal abgeschlossen werden.