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Radevormwald: Aufräumen nach "Friederike"

Radevormwald : Aufräumen nach "Friederike"

Der Orkan "Friederike" hat den Mitarbeitern des Betriebshofes, aber auch bei privaten Waldbesitzern und Revierförster Bernhard Priggel vom Landesbetrieb Wald und Holz für umfangreiche Nacharbeiten gesorgt. Die Mitarbeiter des Betriebshofes haben, als kein Winterdienst erforderlich war, zahlreiche beschädigte Bäume gefällt und gefährliche Stellen beseitigt. So waren sie im Umfeld der Innenstadt auch im Parc de Châteaubriant und am Hohenfuhrplatz im Einsatz, um Äste abzusägen oder Bäume zu fällen. Schäden gab es auch in städtischen Waldflächen, die im Aufgabenbereich von Bernhard Priggel liegen. Er warnt grundsätzlich davor, in den Wäldern Vorsicht walten zu lassen und neben dem Blick auf den Weg auch den Blick nach oben zu richten. Einige Bäume könnten von dem Sturm beschädigt worden sein, ohne dass dieses auf den ersten Blick auffalle. Ein Knacken in der Nähe eines Weges sei ein Zeichen von Gefahr.

Schäden gab es unter anderem auch im Wald am Kollenberg und im Schulwald in Bergerhof an der Lessingstraße. Im Kollenberg sind inzwischen alle Schäden beseitigt. Einige Bäume sind von den Wurzeln abgeschnitten worden. Das gilt auch für den Wald an der Lessingstraße. Das Betreten des Waldes ist aber inzwischen wieder möglich, sagt der Revierförster. Die Stämme liegen zum Abholen bereit. Das kann aber einige Zeit dauern. Das Holz sei fest zum Verkauf zugesagt. Solches Holz werde aber erst im Laufe von Wochen oder Monaten abgeholt, sagt Bernhard Priggel.

(wos)