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Arbeitslosigkeit in Radevormwald

Arbeitslosigkeit in Radevormwald : 692 Radevormwalder ohne Beschäftigung

Arbeitgeber bieten Arbeitssuchenden 368 sozialversicherungspflichtige Stellen an.

Mit 692 arbeitslosen Männern und Frauen liegt Radevormwald auf einem unrühmlichen Spitzenplatz in Oberberg in der Arbeitslosenstatistik für den Berichtsmonat Dezember. Nur Gummersbach (1564) liegt noch vor Radevormwald, gefolgt mit Bergneustadt (638). Im Vormonat waren in der Stadt auf der Höhe nur 24 Menschen mehr ohne Beschäftigung. Eine Arbeitslosenquote hat das zuständige Arbeitsamt in Bergisch Gladbach für Radevormwald nicht ermittelt. Die Quote dürfte aber zwischen 4,7 und 5,1 Prozent liegen. Gummersbach liegt bei 5,7 Prozentpunkten.

Vergleicht man in der aktuellen Statistik alle 22 Städte und Kommunen der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, so liegt die Stadt Radevormwald mit ihrer Arbeitslosenzahl immer noch im oberen Drittel – nämlich auf Rang 6. Den Spitzenplatz hält aber Leverkusen mit 6148 Menschen ohne Beschäftigung. gefolgt von Bergisch Gladbach (3270), Gummersbach, Wermelskirchen (894) und Rösrath (705).

Den 692 Personen ohne Arbeit in Radevormwald hält das Arbeitsamt 381 offene Arbeitsstellen vor – sozialversicherungspflichtig gemeldete Stellen sind 368.

Der Arbeitsmarkt im gesamten Geschäftsstellenbezirk Wipperfürth – zu dem die Städte Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth statistisch gehören – bewegt sich in seiner Gesamtheit nur wenig. Die Arbeitslosigkeit hat sich von November bis Dezember geringfügig um 1 auf 1599 Personen verringert. Das waren 66 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 4,8 Prozent.

Dabei meldeten sich 337 Personen neu oder erneut in diesen drei Städten arbeitslos, 62 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 336 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 44 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn gab es in Wipperfürth 4067 Arbeitslosmeldungen, dem gegenüber stehen 4137 Abmeldungen von Arbeitslosen.

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um zehn Stellen in den drei Städten auf 743 gestiegen. Arbeitgeber meldeten im Dezember 135 Arbeitsstellen, 43 weniger als vor einem Jahr.

Der Bestand an Arbeitssuchenden im Geschäftsstellenbezirk ist im Dezember um 38 auf 2757 gesunken. 55,8 Prozent der Arbeitslosen sind Männer, 44,2 Prozent Frauen. Der Anteil der Menschen ohne Beschäftigung, die 50 Jahre und älter sind, liegt bei 41,4 Prozent. 40,8 Prozent, also 652 Männer und Frauen, sind Langzeitarbeitslose. 23,6 Prozent sind Ausländer. 159 junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahre sind ebenfalls arbeitslos, meldet die Agentur für Arbeit für die drei Städte.

(tei.-)