Radevormwald: Aquarell zeigt das frühere Krebsöge

Radevormwald: Aquarell zeigt das frühere Krebsöge

Am heutigen Samstag beginnt nicht nur die "fünfte Jahreszeit", sondern es jährt sich zum 30. Mal der Probestau der Wupper-Talsperre durch den damaligen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau in Krebsöge.

Das weckt Erinnerungen an das alte Krebsöge vor dem Bau der Talsperre. Wie es früher in Krebsöge aussah, hat der in Kanada lebende Hobbymaler Gustav Wittmann in einem Gemälde festgehalten. Auf diesem ist unter anderem das für die Errichtung der Wupper-Talsperre abgebaute, frühere "Waschhäuschen" an der Rader Straße zu sehen. Etwa da, wo heute am Fuße des Überlaufbauwerkes mit Schussrinne die Überflutung der Dammkrone verhindert wird, stand einst das sogenannte "Waschhäuschen", das einen kleinen Teil der früheren Geschichte des Ortes widerspiegelt.

Wittmann malte in Aquarellfarben den früheren Verlauf der Wupper in Krebsöge mit der sogenannten "Schlacht", den Wupperwiesen, dem Obergraben und dem "Schwarzen Berg", der Straßenführung über die alte Wupperbrücke (früher ein Abschnitt der ehemaligen und heutigen B 229) in Richtung Radevormwald und nach Remscheid-Lennep sowie Teile des damaligen Bahnhofes Krebsöge mit Bahnsteig, seinen Gleisen und dem Stellwerk. Der Bahnhof war damals Knotenpunkt für Züge von und nach Lennep, Radevormwald und Wuppertal.

(miz)
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