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Am 3. und 4. Oktober ist in Radevormwald: das Wochenende der Zweiräder.

Veranstaltung in Radevormwald : Ein Wochenende der Zweiräder

Am 3. und 4. Oktober werden historische Motorräder, Fahrräder und E-Bikes durchs Bergische rollen. Veranstalter ist die IG Bismarck.

Das erste Wochenende im Oktober wird in Radevormwald im Zeichen der Zweiräder stehen. Die IG Bismarck-Zweiräder organisiert das „Wochenende der Zweiräder“ mit der Unterstützung mehrerer Sponsoren und Bürgermeister Johannes Mans. Die Veranstaltungen, die eigentlich im Sommer stattfinden sollten, mussten aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden.

Hartmut Behrensmeier, Vorstandsmitglied des Vereins, hat in den vergangenen Wochen viele Absprachen mit der Stadt getroffen, um die Veranstaltungen noch dieses Jahr durchführen zu können. „Zusammen mit dem Ordnungsamt habe ich ein Konzept erstellt, wie das Wochenende der Zweiräder unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen stattfinden kann“, sagt er.

Den Auftakt macht am 3. Oktober die Buderus-Ausfahrt historischer Motorräder. Den Startschuss für diese Ausfahrt wird um 11.15 Uhr Johannes Mans geben, um sich dann selber in einen Beiwagen zu setzen. „Ich begleite die Fahrt durch den Oberbergischen Kreis und bin gespannt auf die Tour. Ich bin noch nie in einem Beiwagen mitgefahren“, sagt der Bürgermeister, der auch die E-Bike-Tour aktiv begleiten wird. Die historischen Motorräder werden sich am 3. Oktober auf der Triangeltour bewegen und 85 Kilometer zurücklegen. Dieter Kasper hat sich für die IG Bismarck um die Streckenführung gekümmert. „Im Vergleich zu den letzten Jahren haben wir die Strecke aufgrund der Bauarbeiten Richtung Hückeswagen leicht abgeändert. Die Tour wird professionell begleitet und umfasst touristische Attraktionen“ sagt Behrensmeier.

Fahrer eines E-Bikes oder eines historischen Velos kommen am Sonntag, 4. Oktober, auf ihre Kosten. Auf den geführten Touren werden die Teilnehmer 27 oder 23 Kilometer zurücklegen. Von den Guides Franco Sedivi und Dr. Heike Magiera werden die Radler auf einer landschaftlich reizvollen Tour durchs Bergische geführt. Alle Touren starten am Fuß der Schlossmacher-Galerie.

Die Anmeldung und die gesamte Logistik des Veranstaltungswochenendes wird Hartmut Behrensmeier mit seinem Team in einem großen Ladenlokal in der Schlossmachergalerie durchführen, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Auf einer 400 Quadratmeter großen Fläche, auf der kürzlich noch Schuhe verkauft wurden, können alle Hygienebestimmungen eingehalten werden. „Die Menschen können bei der Anmeldung genug Abstand halten. Es gibt einen separaten Ein- und Ausgang. In den Innenräumen gilt die Maskenpflicht“, sagt der Organisator.

Die Teilnehmer der Fahrten bekommen im Ziel nicht nur eine Verpflegungstasche, sondern auch ihre Medaillen. Essen und Trinken darf die IG Bismarck aufgrund der anhaltenden Pandemie nicht verkaufen. Um die Kosten zu decken, wird der Verein in diesem Jahr das erste Mal Startgelder für die Fahrten erheben. „Wir haben in den vergangenen Jahren immer auf das Startgeld verzichtet, und das war mir auch immer wichtig, aber in diesem Jahr sind die Kosten deutlich höher und die Einnahmen niedriger. Ein Startgeld ist in diesem Jahr leider nicht zu vermeiden“, sagt Hartmut Behrensmeier.

Die Finanzen des Vereins wird in Zukunft Axel Klugmann, Leiter der Volksbank in Radevormwald, als Schatzmeister betreuen. Er löst Stefan Tengeler ab, der den Posten bisher inne hatte. Unterstützt wird der Fahrrad-Sonntag durch die Kreispolizeibehörde des Oberbergischen Kreises und des ADFC mit Infoständen.