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93-jährige Frau aus Radevormwald stirbt an Coronavirus

Aktuelle Zahlen aus dem Oberbergischen Kreis : 93-Jährige aus Radevormwald stirbt an Coronavirus

Die Seniorin ist der zweite Todesfall in der Bergstadt seit dem Beginn der Pandemie. Wie das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung mitteilt, verstarb sie im Sana-Krankenhaus. Die Patientin litt unter Vorerkrankungen.

Das Virus SARS CoV-2 hat in Radevormwald einen weiteren Todesfall gefordert. Wie die Kreisverwaltung in Gummersbach mitteilt, ist eine 93-jährige Frau aus Radevormwald am Wochenende an den Folgen der Infektion gestorben. Es ist die zweite Tote durch das Virus in der Stadt, Ende April war eine 71-jährige Frau daran verstorben.

Auch eine  78-jährige Wiehlerin, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren, ist am vergangenen Wochenende gestorben. Die Seniorinnen hatten schwere Vorerkrankungen. Die 93-Jährige wurde im Sana-Klinikum Radevormwald behandelt. Die 78-jährige Wiehlerin war Patientin im Kreiskrankenhaus Gummersbach. Landrat Jochen Hagt spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein Mitgefühl aus. Insgesamt sind im Kreisgebiet seit Beginn der Pandemie 15 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, den den Folgen verstorben.

Die Zahl der auf das Virus positiv getesteten Einwohner von Radevormwald lag längere Zeit bei sieben, am 1. Mai hatte die Kreisverwaltung einen weiteren Fall für die Bergstadt gemeldet. In Hückeswagen, das bei den Zahlen der Infizierten längere Zeit weit vorne lag, hat sich die Lage entspannt, dort wurden zuletzt drei Personen mit einer bestätigten SARS CoV-2-Infektion verzeichnet. In allen Kommunen des Oberbergischen Kreises sind die Zahlen inzwischen einstellig, mit neun Fällen führt derzeit Wipperfürth die Liste an.

Trotz des Rückgangs der Infektionszahlen haben der Kreis und die Kommunen einen wachen Blick auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen. So teilt die Radevormwalder Verwaltung mit, dass ab Montag ein einheitlicher Bußgeldsatz von 100 Euro im Kreis gilt, falls ein Bürger der Maskenpflicht nicht nachkommt. Darauf hatten sich der Landrat und die Bürgermeister bei einer Telefonkonferenz geeinigt, damit alle Städte und Gemeinden an einem Strang ziehen.

Auf ein Bußgeld in dieser Höhe hatten sich zuvor Regierungspräsidentin Gisela Walsken, die Landräte und die Oberbürgermeister im Regierungsbezirk Köln verständigt. 

Weitere Informationen zum Thema unter www.obk.de/coronavirus.

(s-g)