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41 Radevormwalder Kinder bereiten sich auf die Erstkommunion vor

Katholische Kirchengemeinde St. Marien und Josef in Radevormwald : Kinder bereiten sich auf Erstkommunion vor

Wegen der Corona-Pandemie gibt es Ende April und Anfang Mai gleich drei Erstkommunionfeiern in der katholischen Pfarrkirche von St. Marien. 41 Mädchen und Jungen empfangen in diesem Jahr das Sakrament.

Es ist ein relativ großer Jahrgang von Kindern, die in diesem Jahr das Sakrament der Erstkommunion bekommen. „41 Kinder aus Radevormwald sind in diesem Jahr dran“, sagt Diakon Burkhard Wittwer, der sich in der Pfarreiengemeinschaft Radevormwald-Hückeswagen um die Erstkommunionkinder kümmert. Die Vorbereitungen für das große Fest sind im vollen Gange, los ging es bereits im November. Am Sonntag fand eine von sechs Familienmessen mit Familienstunde statt, die Teil des mit der Pandemie eingeführten „Familienkurses Erstkommunion“ sind.

„Die Gottesdienste sind so angelegt, dass man damit auch diejenigen Gemeindemitglieder erreicht, die vielleicht keine regelmäßigen Kirchgänger sind“, sagt Wittwer. Der Gottesdienst am Sonntag hatte das Thema: „Hörend – Die Bibel als grundlegende Frohe Botschaft“. Ebenfalls der Pandemie geschuldet – aber auch dem großen Jahrgang – ist die Tatsache, dass die Gottesdienste zusätzlich zu den regulären Messfeiern in St. Marien stattfinden. „Wir dürfen im Moment etwa 60 Personen auf einmal in der Kirche haben, auf diese Personenzahl ist unsere Kirche ausgerichtet“, sagt Wittwer. Die Gottesdienste seien verpflichtend, um das Sakrament der Erstkommunion empfangen zu dürfen. Ebenfalls verpflichtend ist die Teilnahme an der Sternsingeraktion, die Erstbeichte und die Messfeier am Palmsonntag.

 Diakon Burkhard Wittwer ist froh über die große Unterstützung der Eltern der Kommunionkinder aus Radevormwald.
Diakon Burkhard Wittwer ist froh über die große Unterstützung der Eltern der Kommunionkinder aus Radevormwald. Foto: Wittwer
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„Gerade die Sternsingeraktion war wieder ein großer Erfolg, was auch am tollen Engagement unserer Kommunionkinder lag“, sagt der Diakon. Dazu ist der Familienkursus noch mit einigen ergänzenden Angeboten versehen, etwa vertiefende Treffen als Gruppe zu den sechs Themen der Familiengottesdienste. „Diese Treffen werden von den Eltern selbst organisiert“, sagt Wittwer. Besonders schön sei, dass auch das Vater-Kind-Wochenende vom 4. bis 6. März auch in diesem Jahr stattfinden kann. „Im ersten Pandemiejahr musste das leider ausfallen, aber es ist auch eine schöne Bereicherung für die Familien“, sagt der Diakon.

Als Abrundung der Vorbereitungen auf die Erstkommunion seien noch Glaubensgespräche für interessierte Eltern und Katecheten möglich. Das Ganze sei sehr intensiv und letztlich durch die Corona-Auswirkungen auch aufwendig. „Daher bin ich sehr froh darüber, dass die Eltern mit so großem Einsatz dabei sind – und das Versprechen, das sie ihren Kindern mit der Taufe gegeben haben, jetzt in die Tat umsetzen“, sagt Wittwer. Die Gottesdienstfeiern, auch wenn sie keinerlei Gäste außerhalb der Familien der Erstkommunionkinder hätten, seien sehr schön. „Es herrscht immer eine sehr angenehme Atmosphäre, und für uns ist es die Chance, die Familien als lebendige Kirche zu erreichen“, sagt der Diakon.

Der nächste Familiengottesdienst ist am Sonntag, 20. März, das Thema lautet: „Versöhnt – Das Sakrament der Beichte als Chance“. „An diesem Tag gehen die Kommunionkinder auch erstmals zur Beichte“, sagt Wittwer. Bereits jetzt aufgeteilt sind die Kinder auf die drei Termine für ihre Erstkommunionfeier: Sonntag, 24. April, Samstag, 30. April und Sonntag, 1. Mai – jeweils um 12 Uhr in der Pfarrkirche St. Marien.